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Baerbock und Habeck als Grünen-Vorsitzende wiedergewählt

Bielefeld | Annalena Baerbock und Robert Habeck sind als Grünen-Vorsitzende wiedergewählt. Auf dem Bundesparteitag der Grünen in Bielefeld wurde Baerbock am Samstag mit 97,1 Prozent Zustimmung im Amt bestätigt. Für Habeck stimmten 90,4 Prozent der Delegierten.

Zuvor hatte Baerbock für mehr Gleichberechtigung und mehr Frauenrechte plädiert. "Der Kampf für Gleichberechtigung ist nie zu Ende. Nein, wir erleben ihn in ganz neuen Strukturen. Wir erleben ihn als Frauen tagtäglich ganz unterschiedlich. Wenn Mann die Argumente ausgehen, wird Frau reduziert aufs Geschlecht. Egal ob in Behörden, ob in Talkshows, in Unternehmen, auf Twitter", sagte Baerbock.

Gerade da, wo keine "offiziellen Runden" seien und es "keine Statuten" gebe, komme eine "neue Angriffslinie" dazu: "Plötzlich wird die Schnelligkeit des Sprechens oder die Höhe der Stimme oder die Zickigkeit zum Gradmesser von Kompetenz erklärt", so die Grünen-Politikerin weiter. Es gehe hier nicht nur um Frauen, sondern es gebe auch "andere Menschen die nicht in das normale Raster passen. Und vor die stellen wir uns als Grüne immer. Das war immer unsere Aufgabe und es wird immer unsere Aufgabe bleiben", sagte Baerbock. Habeck sprach sich dafür aus, das Spektrum der Arbeit im Zuge der Digitalisierung zu vergrößern. Er denke dabei an all die "Arbeiten, die Mensch-zu-Mensch-Beziehungen ausmachen. Wir leben nun mal in einer Welt, wo Arbeiten von Mensch zu Maschine in der Regel besser bezahlt sind als von Mensch-zu-Mensch-Beziehungen", so der Grünen-Chef. Es sei unnötig zu erwähnen, "dass die Mensch-Maschinen-Arbeiten vor allem von Männern gemacht werden, während die Mensch-zu-Mensch-Beziehungen häufig von Frauen gemacht werden. Vielleicht nutzen wir die Digitalisierung und Robotisierung, um genau das Verhältnis mal wieder umzudrehen", sagte Habeck.

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