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Baukindergeld nur für Häuser bis 120 Quadratmeter

Berlin | Im Streit um die Finanzierung des neuen Baukindergelds haben sich Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) geeinigt. Um die Kosten des Vorhabens zu beschränken, wollen sie neben einer Einkommensgrenze auch eine Flächenobergrenze für förderungswürdige Immobilien einführen, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Für eine vierköpfige Familie soll sie bei 120 Quadratmetern liegen.

Größere Wohnungen erhalten keine Förderung. Für jedes weitere Kind gibt es zehn Quadratmeter zusätzlich. Diese Lösung soll am kommenden Donnerstag vom Haushaltsausschuss bei seiner Bereinigungssitzung für den Bundestat 2018 beschlossen werden.

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD ein Baukindergeld mit einem Fördervolumen von zwei Milliarden Euro vereinbart. Anspruch auf die Subvention haben Familien, die bis zu 75.000 Euro zu versteuerndes Einkommen vorweisen. Bei jedem Kind unter 18 Jahren wächst der Betrag um 15.000 Euro.

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