Politik Nachrichten Politik Deutschland

Bayerns Gesundheitssministerin spricht sich gegen Klinik-Abbau aus

München | Bayerns Gesundheitsministerin, Melanie Huml (CSU), hält an einer flächendeckenden Krankenhausversorgung fest. Im ARD Mittagsmagazin hat Huml am Montag einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung widersprochen: "Sich von vornherein auf eine bestimmte Anzahl von Krankenhäusern festzulegen, halte ich nicht für zielführend." Je mehr Krankenhäuser, desto schlechter die medizinische Versorgung - das ist das Ergebnis der Studie.

Viele Krankenhäuser würden demnach versuchen alle Medizinfelder abzudecken. Oft fehle es aber an Erfahrung bei komplizierten Eingriffen. Den Wissenschaftlern zufolge wäre die Lösung, zwei Drittel aller Krankenhäuser in Deutschland zu schließen.

"Wir müssen aufpassen, dass wir weitergehend eine flächendeckende Versorgung brauchen", sagte dagegen Huml. Anstatt zentral eine bestimmt Anzahl von Krankenhäusern festzulegen, müsse man das vor Ort mit Entscheidungsträgern entwickeln. Zugleich ist sie der Auffassung, dass "einige Häuser noch besser zusammenarbeiten und auch überlegen könnten, ob sie wirklich alles anbieten oder sich spezialisieren. Das muss man genauer hinterfragen. Auch von Trägern vor Ort, was für Möglichkeiten da sind, die Strukturen zu verändern." Darüber hinaus verwies die CSU-Politikerin auf die Verantwortung jedes einzelnen Patienten: "Je nachdem welcher Eingriff notwendig ist, muss der Patient sich informieren, welches Haus die angemessene Versorgung hat."

Der mündige Patient, so Huml, habe die Möglichkeit sich eine Zweitmeinung einzuholen und transparent zu sehen, wo welche Operation durchgeführt wird und könne sich vorab von seinem Facharzt beraten lassen. "Ich habe großes Verständnis, wenn ein Patient mit Tumor-Erkrankung sich von einem Spezialisten behandeln lassen will. Aber es gibt eben nicht nur Tumor-Erkrankungen. Es gibt auch Erkrankungen, wo eine flächendeckende Versorgung vor Ort das sehr gut gewährleisten kann", so Huml.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Berlin | Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson hat sich zuversichtlich gezeigt, doch noch ein einvernehmliches Austrittsabkommen mit der Europäischen Union auszuhandeln.

Berlin | In der AfD wächst die Bereitschaft zu einem Wiedereinstieg in die Atomenergie. "Über die Frage einer möglichen Kernkraft-Nutzung diskutieren wir in der AfD sehr intensiv, ganz ohne linksgrüne Hysterie", sagte der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar gebe es bei dem Thema noch keine fertigen Beschlüsse, aber vor allem "neue und sehr sichere Kernkraft-Technologien wie etwa die Pläne und Patente für Reaktoren der vierten Generation nach dem Dual-Fluid-Prinzip schauen wir uns sehr interessiert und unvoreingenommen an", so der AfD-Politiker weiter.

Dresden | Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat kategorisch ausgeschlossen, dass es nach der Landtagswahl zu einer Minderheitsregierung unter seiner Führung kommt. "Ich mache keine Minderheitsregierung", sagte er dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). Zugleich schloss er erneut eine Regierungsbeteiligung von AfD oder Linkspartei aus.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >