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Bericht: Kramp-Karrenbauer soll CDU-Generalsekretärin werden

Berlin | Die bisherige saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer soll offenbar neue CDU-Generalsekretärin werden und damit Peter Tauber ablösen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Montagmorgen auf ihrer Internetseite unter Berufung auf eigene Informationen. CDU-Chefin Angela Merkel will diesen Vorschlag demnach am Montagvormittag den Führungsgremien ihrer Partei unterbreiten.

Die Wahl könnte bereits beim Parteitag am 26. Februar stattfinden. Der scheidende CDU-Generalsekretär Tauber war seit Dezember 2013 im Amt. Zuletzt war er wegen einer schweren Darmerkrankung nicht im Dienst gewesen und hatte auch die Koalitionsverhandlungen mit der SPD verpasst. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, hatte ihn stellenweise vertreten.

Unions-Wirtschaftsflügel begrüßt Entscheidung für Kramp-Karrenbauer

Der Wirtschaftsflügel der Union hat die Entscheidung von CDU-Chefin Angela Merkel begrüßt, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Generalsekretärin machen zu wollen. Kramp-Karrenbauer sei "eine gute Wahl", sagte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union, Carsten Linnemann, der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Sie sei "eine starke Persönlichkeit, die für ihre Überzeugungen streitet, aber auch ein Ohr für die Argumente anderer hat".

Und sie habe "das Zeug dazu, die verschiedenen Flügel und Strömungen in unserer Partei wieder zusammenzuführen". Linnemanns Mittelstandsunion war zuletzt eher als Kritiker von Merkels Kurs in Erscheinung getreten.

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