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Bundesinnenminister verbietet "Combat 18"

Berlin | Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die rechtsextreme Gruppe "Combat 18" (Kampfgruppe Adolf Hitler) verboten. Das teilte der Sprecher des Innenministeriums, Steve Alter, am Donnerstagmorgen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Seit den frühen Morgenstunden laufen demnach in insgesamt sechs Bundesländern polizeiliche Maßnahmen. In Köln verübte die Gruppe 19 Straftaten in 9 Jahren, wie Recherchen dieser Internetzeitung ergaben. Ein Tatverdächtiger, der für einen Großteil der Kölner Straftaten verantwortlich sein soll, lebt in Köln. Ob er Teil der Razzien in Zusammenhang mit dem Verbot ist, ist noch offen.

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Mehr zu "Combat 18" in Köln und NRW:

Rechtsterror-Netzwerk „Combat 18“ beging in Köln 19 Straftaten in 9 Jahren

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Reul will Verbot von rechtsextremer Gruppe "Combat 18"

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"Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz", schrieb Alter dazu. Medienberichten zufolge fanden die Razzien in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen statt. "Combat 18" gilt als militante Organisation. Sie stammt ursprünglich aus Großbritannien. Später hatte sie sich auf mehrere Länder ausgebreitet.

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