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Bundesregierung plant Import von Wasserstoff aus Marokko

Berlin | Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) will im Rahmen einer jetzt unterzeichneten "Reformpartnerschaft" mit Marokko die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung verstärken. "Mit der heute vereinbarten Reformpartnerschaft bauen wir die Energie-Zusammenarbeit aus und planen eine Forschungsplattform für die Produktion klimaneutraler Kraftstoffe wie Wasserstoff und Methanol", sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Die Bundesregierung verspricht sich demnach "mittelfristig" auch den Import von Wasserstoff aus dem afrikanischen Staat für die Energieversorgung in Europa.

Schon heute werde Sonnenenergie in Marokko "in großem Maße" genutzt, wie etwa beim Solarkraftwerk in Ouarzazate, das laut Bundesregierung auch mit deutschen Krediten und Technologie gebaut wurde und 1,3 Millionen Menschen mit sauberem Strom versorgt. "Marokko ist das Land der grünen Energie in Afrika", sagte Entwicklungsminister Müller. Mit günstigen Krediten in Höhe von insgesamt 450 Millionen Euro will die Bundesregierung vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in Marokko in den kommenden drei Jahren helfen.

Auch das sieht die nun unterzeichnete "Reformpartnerschaft" vor. Besonders ärmere Menschen sollen so Zugang zu Finanzdienstleistungen der großen Banken bekommen, heißt es im Ministerium. So können kleine Firmen in Marokko laut Bundesregierung leichter ein Konto eröffnen und ihre Spareinlagen sichern.

Die Vergabe der Kredite ist laut unterzeichnetem Abkommen an Bedingungen geknüpft, wie etwa gute Regierungsführung, den Aufbau von Rechnungshöfen und Korruptionsbekämpfung. "Marokko hat hier Fortschritte gemacht", sagte Minister Müller den Funke-Zeitungen.

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