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Bundestagsvize-Wahl: AfD-Kandidat Otten fällt erneut durch

Berlin | Der AfD-Kandidat Gerold Otten ist bei der Wahl zum Bundestagsvizepräsidenten auch im zweiten Wahlgang durchgefallen. Er erhielt am Donnerstag im Bundestag nur 205 Ja-Stimmen von 631 abgegebenen Stimmen. 399 Abgeordnete stimmten gegen ihn.

Zudem gab es 26 Enthaltungen und eine ungültige Stimme. Die notwendige Mehrheit lag bei 355 Stimmen. Nach einem Beschluss des Bundestags steht jeder Fraktion ein Bundestagsvizepräsident zu.

Die von der AfD-Fraktion nominierten Kandidaten Albrecht Glaser und Mariana Harder-Kühnel waren in der laufenden Legislaturperiode aber bereits jeweils in drei Wahlgängen gescheitert. Im ersten Wahlgang Anfang April war Otten auf 210 Stimmen bei 31 Enthaltungen und 393 Gegenstimmen gekommen. In einem möglichen dritten Wahlgang würde eine einfache Mehrheit reichen.

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