Politik Nachrichten Politik Deutschland

CSU sackt in Forsa-Umfrage weiter ab

München | Wenn jetzt schon Landtagswahl in Bayern wäre, würde die CSU dort nur noch auf 38 Prozent kommen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv. Bei der Landtagswahl 2013 erreichte die Schwesterpartei der CDU in Bayern noch 47,7 Prozent.

Bei einer Bundestagswahl würden aktuell sogar nur noch 36 Prozent der bayerischen Wähler für die CSU stimmen - das sind fast 3 Prozentpunkte weniger als am 24. September, als bereits ein historisches Tief erreicht wurde. Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin erwartet die Mehrheit der Bayern (74 Prozent), dass die Christsozialen sich kompromissbereit zeigen. Nur 24 Prozent der Befragten verlangen, dass die CSU einer Koalition nur dann beitritt, wenn sie viele ihrer Forderungen - zum Beispiel eine Obergrenze für Flüchtlinge - durchsetzt.

Sogar unter den CSU-Anhängern erwarten 71 Prozent von ihrer Partei Kompromissbereitschaft - lediglich die Gefolgschaft der AfD will mit einer überwältigenden Mehrheit von 91 Prozent, dass die CSU zum Beispiel beim Flüchtlingsthema hart bleibt. Die Daten wurden vom 6. bis 9. November 2017 erhoben. 1.017 Menschen wurden in Bayern befragt.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Berlin | Jens Spahn (CDU) soll laut verschiedener übereinstimmender Medienberichte im Kabinett einer neuen Großen Koalition Gesundheitsminister werden.

München | Der Ökonom und ehemalige Chef des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hat die kommende Bundesregierung davor gewarnt, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei der Reform der Euro-Zone zu weit entgegenzukommen. "Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht", sagte Sinn der "Welt am Sonntag". "Würden die Ideen von Macron umgesetzt, würde das die Euro-Zone kurzfristig stabilisieren, aber langfristig destabilisieren."

petry_18082017

AfD verklagt Frauke Petry

Berlin | Die AfD verklagt laut eines Zeitungsberichts ihre ehemalige Parteivorsitzende Frauke Petry. Hintergrund sei ein Streit um Namens- und Markenrechte, berichtet die "Bild". "In München verklagt mich die AfD auf Löschung der von mir angemeldeten Marke `Die blaue Partei`", sagte Petry der Zeitung.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN