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DGB-Chef kritisiert volle Stadien

Berlin | DGB-Chef Reiner Hoffmann hat kein Verständnis für volle Stadien während der Fußball-EM angesichts der "Delta"-Variante. "Achtsamkeit ist immer noch das Gebot der Stunde", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Bis ein ausreichender Impfschutz erreicht ist, müssen Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz oder in Geschäften weitergelten", forderte Hoffmann.

Kritisch äußerte sich der Gewerkschafter zu angekündigten Lockerungen und vollen Fußballstadien in Großbritannien. "Ich habe wenig Verständnis dafür in einem Land, wo sich die Delta-Variante rasant ausbreitet, jetzt das Wembley-Stadion beim EM-Endspiel mit 60.000 Zuschauern zu fluten", sagte Hoffmann. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht sich für Impfanreize aus und warnt vor Leichtsinn im Umgang mit der Corona-Pandemie.

"Ich hoffe sehr, dass wir am Ende des Sommers nicht in eine vierte Welle stolpern, wie das in einigen Ländern jetzt schon zu beobachten ist", sagte er dem "Handelsblatt". Er könne deshalb nicht verstehen, dass viele Menschen offenbar ihren zweiten Impftermin nicht wahrnähmen. In den USA beispielsweise könne, wer sich impfen lasse, an einer Lotterie teilnehmen.

"Vielleicht lässt sich so ja der Impfanreiz steigern. Ich bin auf jeden Fall immer dafür, Anreize für eine Impfung zu setzen, statt Verbote auszusprechen", sagte Dulger.

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