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DGB macht Alternativvorschlag zum Betreuungsgeld

Berlin | Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat im Streit über das Betreuungsgeld einen Alternativvorschlag gemacht. "Die Koalitionsfraktionen sollten einsehen, dass das Betreuungsgeld nicht mehrheitsfähig und der Renten-Kompromissvorschlag nicht finanzierbar ist", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende, Ingrid Sehrbrock, "Handelsblatt-Online".
"Sie sollte sich deswegen anderen, auch im Koalitionsvertrag verankerten Maßnahmen zuwenden."

Die Stärkung der Partnermonate beim Elterngeld und die Einführung eines Teilelterngeldes würden "gleichstellungspolitisch in die richtige Richtung" gehen. Anliegen der Gewerkschaften sei die "eigenständige Existenzsicherung von Frauen", betonte Sehrbrock. Diese werde mit dem bedarfsgerechten Ausbau qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung am schnellsten und nachhaltigsten erreicht. "Dadurch können Frauen heute und in Zukunft finanziell auf eigenen Beinen stehen."

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