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Deutsch-türkische Konsultationen werden wieder aufgenommen

Berlin | Die Türkei und Deutschland wollen wieder enger zusammenarbeiten. Das berichtet die "Welt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach ist für diesen Mittwoch, den 17. Januar, ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesinnenministeriums und ranghohen türkischen Beamten in Berlin geplant.

Die deutsch-türkischen Konsultationen waren im vergangenen Jahr aufgrund der Differenzen zwischen beiden Staaten ausgesetzt worden. Nun sollen die Gespräche, auch über den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), wieder aufgenommen werden. "Deutschland ist Ausgangspunkt und Ziel dschihadistischer Terroristen, deren Reisewege nach und von Syrien über die Türkei führen", sagte eine Sprecherin des Bunnesinnenministeriums der "Welt".

Die Türkei sei zudem "in jüngere Zeit wiederholt Opfer massiver Anschläge islamistischer Terroristen" geworden. "Die Notwendigkeit enger Zusammenarbeit mit der Türkei bei dem, was wir unter Terrorismus verstehen, besteht deshalb unverändert." Von Januar bis November 2017 haben insgesamt 7.952 türkische Staatsangehörige in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt, wie das Bundesinnenministerium der "Welt" mitteilte.

Darunter waren 3.953 Personen, die als Volkszugehörigkeit "Kurden" angaben. Im selben Zeitraum haben zudem 622 türkische Spitzenbeamte, Militärs und Diplomaten sowie deren Angehörige Asyl beantragt.

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