Politik Nachrichten Politik Deutschland

windkraft_28062014

Deutschland hinkt bei EU-Ziel für erneuerbare Energien hinterher

Berlin | Deutschland wird das angestrebte EU-Ziel zur Nutzung erneuerbarer Energien voraussichtlich verfehlen. "Nach den letzten verfügbaren Daten von Eurostat betrug im Jahr 2016 der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoenergieverbrauch […] 14,8 Prozent", heißt es in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (RND/Freitagausgaben) berichten. Die Bundesrepublik hatte sich verpflichtet, bis zum Jahr 2020 einen Ökoenergie-Anteil von 18,0 Prozent zu erreichen.

"Deutschland wird nicht nur die eigenen Klimaschutzziele krachend verfehlen, sondern auch die EU-Vorgaben für den Erneuerbaren-Ausbau", sagte Julia Verlinden, energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, dem RND. "Schuld daran ist die Bundesregierung, die im Gebäude- und Wärmesektor viel zu wenig tut. Der Anteil der Erneuerbaren Energien liegt hier bei mickrigen 13 Prozent." Deutschland müsse Tempo machen bei der Energiewende im Wärmebereich und ein ambitioniertes Gebäudeenergiegesetz vorlegen.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

seehofer_photocosmos1_shutterstock_01022018

Köln, München | Die CSU verabschiedete heute auf einem Sonderparteitag in München Horst Seehofer als Parteichef und ernennt ihn gleichzeitig zum Ehrenvorsitzenden. Seehofer bleibt aber Bundesinnenminster. Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident erhielt anschließend das Vertrauen der Delegierten und ist jetzt neuer Parteichef. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer sprach zu den Delegierten.

btagDeutscher-BundestagMarc-SteffenUnger9917

Berlin | Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Einstufung Georgiens, Algeriens, Marokkos und Tunesiens als sichere Herkunftsstaaten am Freitag verabschiedet. Das Parlament nahm den Gesetzentwurf in einer namentlicher Abstimmung mit 509 Ja-Stimmen gegenüber 138 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen am Freitagmorgen an. Der Bundesrat muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen.

ryanair_12082018

Berlin | Die Bundesregierung will vorerst keine Reform des Fluglärmgesetzes auf den Weg bringen. Das geht aus dem Fluglärmbericht hervor, mit dem sich am Mittwoch das Kabinett befasst und über den die "Rheinische Post" berichtet. Vielmehr spricht die Bundesregierung dem Bundestag darin Empfehlungen für besseren Lärmschutz in betroffenen Gebieten rund um Flughäfen aus.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >