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FDP-Vize Kubicki bringt Comeback von "Jamaika" ins Spiel

Berlin | aktualisiert | Kurz vor der Entscheidung der SPD über eine mögliche Fortsetzung der Großen Koalition hat die FDP grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, Gespräche über eine Jamaika-Koalition wieder aufzunehmen.

"Eines ist doch klar: Scheitert die GroKo, haben wir eine andere Lage", sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Kubicki bezog sich dabei auf sich aufschaukelnde politische Forderungen bei der Union und der SPD im Vorfeld möglicher Gespräche.

"Selbstverständlich werden die Freien Demokraten im Licht der Entwicklung neue Bewertungen vornehmen. Wir sind schließlich keine Dogmatiker."

Lindner widerspricht Kubicki: "Jamaika" kein Thema

In der FDP-internen Debatte über eine Wiederauflage von Jamaika-Verhandlungen hat sich Parteichef Christian Lindner gegen seinen Vize Wolfgang Kubicki gestellt. "Die widersprüchlichen Wahlprogramme von FDP, Grünen und Union werden sich nicht in Luft auflösen. In dieser Wahlperiode ist Jamaika für niemanden mehr ein Thema", sagte Lindner den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben).

Eine Minderheitsregierung, wie sie der Wirtschaftsrat der CDU anrege, würde die FDP aber konstruktiv aus dem Parlament begleiten. "Die Union muss sich von der SPD nicht erpressen lassen", sagte Lindner. Zuvor hatte Kubicki ein Comeback der Jamaika-Sondierungen ins Spiel gebracht.

"Eines ist doch klar: Scheitert die GroKo, haben wir eine andere Lage", sagte er dem RND. Kubicki versprach: "Selbstverständlich werden die Freien Demokraten im Licht der Entwicklung neue Bewertungen vornehmen. Wir sind schließlich keine Dogmatiker."

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