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FDP will Privatisierung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Berlin | Nach einem Brandbrief der Mitarbeiter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) fordert die FDP eine Komplett-Privatisierung der Behörde. "Die Politik und das zuständige Bundesfinanzministerium reden der Bundesanstalt bis ins Detail rein. Das frustriert Mitarbeiter und drückt auf den Erfolg", sagte Christian Dürr, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

"Die BImA braucht Freiheit und Kreativität und keine bürokratische Gängelung." Das sei auch die einzige Chance, gute Mitarbeiter zu halten, die dem Unternehmen derzeit den Rücken kehren würden, um in der Privatwirtschaft zu arbeiten: "Das Beste wäre es deshalb das Unternehmen zwar im Besitz des Bundes zu halten aber komplett zu privatisieren." Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gehört dem Bund und besitzt 470.000 Hektar und mehr als 37.000 Wohnungen.

Sie ist eine der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands. Mitarbeiter der Behörde hatten kürzlich in einem Brandbrief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und den Haushaltsausschuss des Bundestages über "ein Klima immer größer werdender Kälte" geklagt, "Kompetenzverlust, fehlende Personalkonzeption bis hin zu tatsächlicher Unfähigkeit, die übertragenen Aufgaben, überhaupt inhaltlich bewältigen zu können" kritisiert.

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