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Forsa: Regierungsfähige Mehrheit nur mit Union

Berlin | Die politische Stimmung in Deutschland hat sich laut der neuesten Forsa-Umfrage zuletzt kaum verändert. Politiker*innen von CDU und FDP denken Farbspielereien durch.

In der Erhebung für RTL und n-tv, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wurde, bleiben die Parteiwerte gegenüber der Vorwoche nahezu unverändert: Nur die FDP gewinnt einen Prozentpunkt und die AfD verliert einen Prozentpunkt. CDU/CSU kommen auf 30 Prozent, die SPD auf 15 Prozent, die FDP auf 12 Prozent, die Linke auf 7 Prozent, die Grünen auf 19 Prozent, die AfD auf 9 Prozent und die Sonstigen auf 8 Prozent.
Momentan sind laut Forsa nur zwei Regierungsbündnisse möglich, jeweils unter Führung der Union: Schwarz-Grün und die sogenannte "Deutschland-Koalition" aus CDU/CSU, SPD und FDP. Für die Erhebung wurden vom 6. bis 12. insgesamt 2.502 Personen befragt.

Lindner erwägt Koalition mit CDU und SPD

FDP-Chef Christian Lindner hat Sympathie für ein Regierungsbündnis mit Union und SPD gezeigt. "Die FDP entscheidet nach Inhalten. Wir gehen davon aus, dass der Auftrag zur Regierungsbildung an die Union geht", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Es sei an Laschet, nach der Wahl zu entscheiden, wem er welches Angebot mache. "Jamaika und Deutschland sind für die FDP insofern gleichwertige Optionen", sagte Lindner. Zugleich kritisierte er: "Die Varianten von Ampeln sind dagegen inhaltlich und rechnerisch abwegige Szenarien, die nur Olaf Scholz und Annalena Baerbock im Rennen halten sollen."

Auch in der Union gibt es Zustimmung für ein solches Bündnis. "Die Deutschland-Koalition wäre auch ein Modell für den Bund." Entscheidend seien stabile Regierungsverhältnisse.

"Die Grünen zeigen sich dafür aktuell nur bedingt tauglich. Deshalb muss es eine Alternative ohne grün geben", sagte Gitta Connemann, Vizevorsitzende der Unionsfraktion, den Funke-Zeitungen. Skeptisch äußerte sich hingegen der Vorsitzende des Mittelstands- und Wirtschaftsflügels der Union, Carsten Linnemann.

"Mir fehlt die Fantasie, wie das funktionieren soll", sagte er den Funke-Zeitungen. Die SPD verhalte sich wie eine Oppositionspartei. "Ich sehe nicht, wie sie nach der Wahl aus diesem Modus herauskommen will." Linnemann hofft deshalb auf eine andere Option. "Meine Wunschkoalition wäre Schwarz-Gelb. Das hat sich in Nordrhein-Westfalen mehr als bewährt. Ich halte es auch im Bund noch für möglich."

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