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Forsa: SPD sinkt auf elf Prozent – Emnid sieht Stärkung

Berlin | aktualisiert | Nach der Entscheidung für die neue SPD-Spitze hat die Partei in der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa an Sympathiewerten verloren. Im neuesten "RTL/n-tv-Trendbarometer" sinken die Sozialdemokraten gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte auf elf Prozent. Union, AfD und FDP legen jeweils um einen Prozentpunkt zu. Das andere große Meinungsforschungsinstitut Emnid sieht die SPD gestärkt nach ihrem Parteitag in Berlin.

Für Grüne, Linke und sonstige kleinere Parteien ändert sich nichts. Wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde, könnten die Parteien laut "RTL/n-tv-Trendbarometer" mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent, SPD elf Prozent, FDP neun Prozent, Grüne 22 Prozent, Linke acht Prozent, AfD 14 Prozent. Acht Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

24 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen, so Forsa. Die Daten wurden vom 2. bis 6. Dezember im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte.

Emnid sieht SPD stärker

Anders als Forsa sieht Emnid die SPD nach dem Mitgliederentscheid stärker. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für "Bild am Sonntag" erhebt, legt die SPD einen Punkt zu und kommt jetzt auf 16 Prozent. Die AfD verliert hingegen einen Punkt und kommt auf 13 Prozent.

Keine Veränderungen gibt es bei der Union (28 Prozent), den Grünen (20 Prozent) und den sonstigen Parteien (6 Prozent). Die Linke verliert einen Prozentpunkt und kommt nun auf 8 Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf 9 Prozent. Befragt wurden insgesamt 1.876 Menschen im Zeitraum vom 27. November bis 4. Dezember 2019. Frage: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?"

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Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Berlin | Die SPD ist in der von Kantar/Emnid gemessenen Wählergunst auf den vierten Platz abgerutscht. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, verlieren die Sozialdemokraten einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommen jetzt auf 14 Prozent. Vor ihr liegen die Unionsparteien mit unveränderten 26 Prozent, die Grünen mit unveränderten 21 Prozent und die AfD mit 15 Prozent (+ein Prozentpunkt).

Berlin | Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) drängt die SPD bei der Grundrente zu Korrekturen. "Der Entwurf von Hubertus Heil wird zu Recht sehr kritisch diskutiert, und es muss noch Korrekturen geben", sagte Brinkhaus der "Bild am Sonntag". Die Berücksichtigung der Kapitaleinkünfte sei bisher nicht "befriedigend gelöst", die automatischen Verfahren zur Prüfung des Einkommens stünden noch nicht.

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Hamburg | Die Grünen in Hamburg rücken vier Wochen vor der Bürgerschaftswahl von einer Forderung aus ihrem Wahlprogramm ab, nach der die Vermummung bei Demonstrationen künftig kein Straftatbestand mehr darstellen soll. "Ich streite dafür, dass die zentralen Themen für Hamburgs Zukunft mit Nachdruck vorangebracht werden: eine echte Verkehrswende, eine mutigere Wirtschaftspolitik und mehr Bürgerrechte. Die Frage, ob das Vermummungsverbot künftig nur noch als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden soll, gehört nicht zu diesen Themen", sagte die Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

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