Politik Nachrichten Politik Deutschland

_MG_3714

Grüne wollen Reform von Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen

Berlin | Die Grünen fordern eine Reform der Gesundheitsversorgung in den ländlichen Regionen, die sich am Vorbild des DDR-Gesundheitswesens orientiert. Aus ideologischen Gründen und wirtschaftlichen Interessen seien nach 1990 in den neuen Ländern kooperative Angebote wie Landambulanzen und Polikliniken eingestampft und die Gemeindeschwestern abgeschafft worden, berichten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben) unter Berufung auf ein Positionspapier mehrerer Grünen-Gesundheitsexperten aus verschiedenen Bundesländern und der Grünen-Bundestagsfraktion. "Es ist keine Nostalgie zu sagen, dass der Westen sich zumindest in diesen Fragen etwas vom Osten hätte abschauen können", heißt es in dem Positionspapier.

Denn "ohne kooperative Versorgungsformen und eine geänderte Aufgabenteilung zwischen den Berufen" im Gesundheitswesen sei der demographische Wandel "mit einem wachsenden Anteil älterer Patientinnen und Patienten nicht zu bewältigen". Die klassische Einzelpraxis sei keine hinreichende Antwort auf die Zunahme chronischer Erkrankungen und nicht mehr attraktiv für junge Mediziner, die sich mehr Flexibilität wünschten, heißt es in dem Papier weiter. Konkret werde vorgeschlagen, vor Ort sogenannte Gesundheitsregionen aufzubauen, in denen Ärztenetze, Kliniken, Krankenkassen, Pflegezentren und Apotheken gemeinsam die medizinische Versorgung organisieren.

Um einen Anreiz für entsprechende Verträge zu setzen, sollten die Kassen für Versicherte in dieser Region höhere Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds bekommen, heißt es in dem Positionspapier. Bei der Vergütung müsse künftig "Qualität statt Quantität" belohnt werden, also insbesondere der Einsatz für Gesundheitsförderung und Prävention. Zudem müssten Pflegekräfte mehr Verantwortung bekommen.

"Schon die Ausbildung der Gesundheitsberufe muss darauf angelegt sein, Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen den verschiedenen Gesundheitsfachberufen wie Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Hebammen, Apothekerinnen und Apothekern sowie therapeutischen Berufen zu befördern", heißt es in dem Positionspapier der Grünen-Bundestagsfraktion, über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Erfurt | aktualisiert | Der Linken-Politiker Bodo Ramelow steht möglicherweise nicht mehr für eine erneute Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten zur Verfügung. Ramelow soll stattdessen die frühere thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) bei einem Treffen von Rot-Rot-Grün und CDU am Montagabend in Erfurt als Regierungschefin ins Gespräch gebracht haben, berichtet MDR Thüringen unter Berufung auf eigene Informationen. Lieberknecht hatte bereits von Oktober 2009 bis Dezember 2014 das Amt als Thüringens Ministerpräsidentin inne.

zentralmoscheekoeln

Köln | Am gestrigen Sonntag ließ die Bundesanwaltschaft in mehreren Bundesländern mehrere Wohnungen durchsuchen und nahm 12 Tatverdächtige fest. Es besteht der Verdacht der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung. Im Blick hatte die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppe vor allem Moscheen. Die Ditib spricht – und das nicht erst seit heute – von einer realen Gefahr für Muslime und Moscheen. Alleine in den ersten sechs Wochen dieses Jahres zählt die Ditib über 10 Angriffe auf Moscheen.

lkw-kontrolle2010

Berlin | Nach der Festnahme von zwölf mutmaßlichen Rechtsterroristen hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine entschlossene Aufklärung und Verfolgung extremistischer Straftaten angekündigt. Dies gelte auch für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, sagte Seehofer der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Extremismus ist absolut inakzeptabel und wir gehen ohne Ansehen der Person konsequent dagegen vor. Der öffentliche Dienst steht fest auf dem Boden unserer Verfassung. Daran darf es auch in Zukunft keinen Zweifel geben", sagte der Bundesinnenminister. Dass die Tatverdächtigen von den Behörden rechtzeitig entdeckt worden seien, sei ein "großer Erfolg".

karnevals

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

In der kommenden Woche am 18. und 19. Februar am Roten Fass:

Große KG Fidele Bröhler Falkenjäger blau-gold
De Schlofmütze
Jan und Griet
KG Köln-Rodenkirchen
Jot Drop
Jugendtanzgruppe "De Höppemötzjer"
Kindertanzgruppe Kölsche Harlequins
Große Ehrenfelder KG Rheinflotte
--- --- ---
Karnevalsplauderei on Tour an Weiberfastnacht
im Liveticker
Bellejeckzug
Blaue Funken im Rathaus
Weiberfastnacht im Rathaus
Alter Markt um 11:11 Uhr
"Spill um Jan un Griet" von der Severinstorburg
Jan und Griet-Zug

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG

--- --- ---

damengarde_coeln_30012020

Marieche Danz – Fastelovendsparty