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Hendricks und Gabriel werden neuer Bundesregierung nicht angehören

Berlin | Neben Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) wird auch die bisherige Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nicht auf ihrem Posten bleiben. "Ich werde der neuen Bundesregierung nicht angehören", sagte Hendricks der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Sie sei "dankbar", dass sie die letzten vier Jahre als Bundesumwelt- und Bauministerin dem Land, seinen Menschen und ihrer Partei habe dienen dürfen.

"Ich gehe mit einem guten Gefühl aus diesem Amt, weil ich glaube, dass ich dazu beitragen konnte, Positives für unser Land und für die Umwelt bewegt zu haben", sagte Hendricks. "Meiner Nachfolgerin beziehungsweise meinem Nachfolger wünsche ich Glück und vor allem Kraft, diese Entwicklungen weiter voranzubringen. Meiner Partei wünsche ich, dass sie nun zu alter Stärke zurückfindet."

Als Nachfolgerin für Hendricks wird nach Informationen der Zeitung die frühere NRW-Wissenschaftsministerin und derzeitige NRW-Generalsekretärin Svenja Schulze gehandelt.

Gabriel wird neuer Bundesregierung nicht angehören

 Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) wird kein Mitglied im neuen Bundeskabinett sein. "Andrea Nahles und Olaf Scholz haben mich heute darüber unterrichtet, dass ich der nächsten Bundesregierung nicht mehr angehören werde", heißt es in einer Erklärung des SPD-Politikers, die am Donnerstagmorgen über dessen Facebook- und Twitter-Account verbreitet wurde. Für ihn ende die Zeit, in der er politische Führungsaufgaben für die SPD wahrgenommen habe.

"Es war eine spannende und ereignisreiche Zeit, die mir große Chancen und Erfahrungen eröffnet hat, die weit über das hinaus gingen, was ich mir als junger Mensch zu träumen gewagt hätte", erklärte Gabriel weiter. Er sei aber nach wie vor direkt gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

INSA-Chef: Mehrheit der SPD-Wähler wird Gabriel-Abgang bedauern

Nach Einschätzung von INSA-Chef Hermann Binkert dürfte die Entscheidung der Parteispitze gegen eine weitere Amtszeit von Sigmar Gabriel als Außenminister bei vielen SPD-Wählern auf Unverständnis stoßen. "Die große Mehrheit der Deutschen und drei von vier SPD-Wählern wollten, dass Sigmar Gabriel Außenminister bleibt", sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). "Das Ausscheiden von Gabriel aus dem Bundeskabinett wird deshalb überwiegend auf Bedauern stoßen." Ob das aber tatsächlich Einfluss auf die Wahlabsicht habe, sei spekulativ. "Das weiß man erst mit den nächsten Umfragen", so Binkert.

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