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IW: 296.108 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen

Köln | In Deutschland fehlen 296.108 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren (U3-Plätze). Das berichtet die "Bild" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die meisten U3-Plätze in absoluten Zahlen fehlen demnach in NRW (78.168), gefolgt von Bayern (53.628) und Baden-Württemberg (39.917).

Im Verhältnis zum Betreuungsbedarf fehlen die meisten U3-Plätze in Bremen, hier beträgt die Betreuungslücke 20,8 Prozent, gefolgt von NRW (15,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (15 Prozent) und Bayern (14,7 Prozent). Die geringste Betreuungslücke hat Mecklenburg-Vorpommern (3,1 Prozent) gefolgt von Sachsen (5,7 Prozent), Sachsen-Anhalt (5,7 Prozent) und Thüringen (5,9 Prozent). Insgesamt liegt die Betreuungslücke in Ostdeutschland bei 7,8 Prozent, in Westdeutschland bei 14,1 Prozent.

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Berlin | Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat sich für eine Aufhebung des Kooperationsverbots seiner Partei mit der Pegida-Bewegung ausgesprochen. "Es geht um Pegida Dresden, da sollte man das Kooperationsverbot, das wir haben, aufheben", sagte Meuthen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Wirklich ein Problem" habe er nur mit der "Personalie Bachmann", mit diesem "können wir uns keine Kooperation vorstellen, das wurzelt in der Person Bachmann", sagte Meuthen mit Blick auf Pegida-Anführer Lutz Bachmann.

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Berlin | Der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Michael Ebling, hat vor dem "Diesel-Urteil" des Bundesverwaltungsgerichts in dieser Woche die Modellpolitik der deutschen Fahrzeug-Hersteller kritisiert. "Die jüngste gemeinsame Ausschreibung der Städte Mainz, Wiesbaden und Frankfurt zum Kauf von Wasserstoffbussen hat leider ergeben, dass kein deutscher Hersteller vor Ende 2019 liefern kann", sagte Ebling der "Welt" (Donnerstagsausgabe). "Wenn das so weitergeht, werden in deutschen Innenstädten bald chinesische Busse fahren", sagte der VKU-Präsident, der auch Oberbürgermeister von Mainz ist.

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Berlin | Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hat vor einer weiteren Radikalisierung in ländlichen Regionen gewarnt und die Politik eindringlich zu Gegenmaßnahmen aufgefordert. "Wir entfernen uns zunehmend von dem Auftrag des Grundgesetzes, der vorsieht, dass die Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gleichwertig sein sollen", sagte Landsberg dem "Handelsblatt". Hier müsse die Politik entschlossen gegensteuern, "um dem Gefühl abgehängt zu sein entgegenzuwirken und Radikalisierungstendenzen wirksam zu bekämpfen".

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