Politik Nachrichten Politik Deutschland

kuehe03stall

Klöckner fordert Geld für ländlichen Raum

Berlin | Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel für den ländlichen Raum nicht Heimatminister Horst Seehofer (CSU) überlassen. "Landwirtschaft und ländlicher Raum gehören zusammen", sagte Klöckner der "Welt". "Die 1,5 Milliarden Euro, die wir dafür im Koalitionsvertrag vorgesehen haben, gehören in mein Ministerium."

Der Heimatminister habe ja auch Städte und Ballungszentren im Blick, sagte Klöckner. "Bei mir hat der ländliche Raum eine Heimat." Klöckner kündigte zudem ein neues Aktionsbündnis "Leben auf dem Land" an, um mehr Unternehmen und Familien aufs Land zu locken.

Wichtig für die Attraktivität des ländlichen Raums sei die Anbindung an das schnelle Internet, betonte die Ministerin. Die medizinische Versorgung vor Ort ließe sich auch mit Hilfe von Videosprechstunden verbessern. Mit Sorge sieht die Ministerin das Interesse von Finanzspekulanten am ländlichen Raum.

Es sei eine "falsche Entwicklung", dass Investoren, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben, Ackerflächen aufkauften und es dabei auch auf Agrarzahlungen der Europäischen Union absähen. "Ich will Landwirte fördern, keine Hedgefonds und industrielle Investoren", sagte Klöckner. Sie appellierte an die Länder, das Bodenrecht entsprechend zu ändern, "damit Bauern beim Landverkauf wieder verstärkt zum Zuge kommen".

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

seehofer_photocosmos1_shutterstock_01022018

Köln, München | Die CSU verabschiedete heute auf einem Sonderparteitag in München Horst Seehofer als Parteichef und ernennt ihn gleichzeitig zum Ehrenvorsitzenden. Seehofer bleibt aber Bundesinnenminster. Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident erhielt anschließend das Vertrauen der Delegierten und ist jetzt neuer Parteichef. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer sprach zu den Delegierten.

btagDeutscher-BundestagMarc-SteffenUnger9917

Berlin | Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Einstufung Georgiens, Algeriens, Marokkos und Tunesiens als sichere Herkunftsstaaten am Freitag verabschiedet. Das Parlament nahm den Gesetzentwurf in einer namentlicher Abstimmung mit 509 Ja-Stimmen gegenüber 138 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen am Freitagmorgen an. Der Bundesrat muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen.

ryanair_12082018

Berlin | Die Bundesregierung will vorerst keine Reform des Fluglärmgesetzes auf den Weg bringen. Das geht aus dem Fluglärmbericht hervor, mit dem sich am Mittwoch das Kabinett befasst und über den die "Rheinische Post" berichtet. Vielmehr spricht die Bundesregierung dem Bundestag darin Empfehlungen für besseren Lärmschutz in betroffenen Gebieten rund um Flughäfen aus.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >