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Kommunalwahlen in Niedersachsen gestartet

Hannover | In Niedersachsen haben um 8 Uhr die Wahllokale für die Kommunalwahlen geöffnet. Der Urnengang bekommt gleichzeitig auch überregionale Bedeutung als letzter Stimmmungstest vor der Bundestagswahl. Mögliche Stichwahlen finden dann auch gemeinsam mit der Bundestagswahl am 26. September statt.

Von den rund 8,01 Millionen Einwohnern Niedersachsens sind 6,47 Millionen wahlberechtigt. Erwartet wird ein Rekordhoch an Briefwählern. Gewählt werden über 2.000 kommunale Vertretungen, darunter Kreistage und die hannoversche Regionsversammlung, die Räte der Städte und Gemeinden und Samtgemeinderäte, Stadtbezirksräte und die Ortsräte.

In einigen Kommunen stehen zudem Landräte, Bürgermeister und Oberbürgermeister zur Wahl, beispielsweise in Braunschweig, Osnabrück und Oldenburg.

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Köln | Bei seinem Wahlkampfauftritt in Köln ließ Lindner den Bundestagswahlkampf 2021 – vor allem den des medialen TV-Wahlkampfs, etwa der Trielle – Revue passieren und spickte seine Rede mit Antworten auf Fragen der Moderator*innen und Aussagen der politischen Gegner*innen. Die Kölner*innen die auf den Rudolfplatz kamen spendeten nicht nur minutenlangen Applaus, sondern waren auch an der ein oder anderen Stelle ob des Rhetorik-Talents Christian Lindner mehr als amüsiert. Die komplette Rede Linders auf dem Kölner Rudolfplatz sehen Sie bei report-K.de

Köln | Das Wahlprogramm der FDP zur Bundestagswahl 2021 sieht vor eine gesetzliche Aktienrente einzuführen. Diese Form der kapitalgedeckten Alterssicherung soll Rentner*innen von einer wachsenden Volkswirtschaft profitieren lassen. Welche Risiken damit einhergehen und was das für die deutsche Rentenversicherung bedeutet erläutert Remi Maier-Rigaud, Professor für Sozialpolitik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gegenüber Report-K.

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Köln | Die FDP fordert in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 eine gesetzliche Aktienrente. Ist das die Reform, die das deutsche Rentensystem braucht oder wird die Rente damit zum Spekulationsobjekt?
Das umlagefinanzierte Rentensystem kommt aufgrund des demografischen Wandels immer mehr an seine Grenzen. 2019 musste der Staat die Rente bereits mit 72,3 Milliarden Euro bezuschussen. Tendenz steigend. Um den Bundeshaushalt dahingehend zu entlasten bedarf es Reformen. Der FDP-Vorschlag einer kapitalgedeckten Alterssicherung durch Aktien sieht vor, dass 2 Prozent des Rentenbeitrags in die gesetzliche Aktienrente fließen sollen. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung würde dann von 18,6 auf 16,6 Prozent schrumpfen. Für die Beitragszahler*innen würde der abzugebende Betrag gleich bleiben. Orientiert am schwedischen Modell soll ein staatlicher Non-Profit-Fonds das Geld verwalten. Was sagen die anderen Parteien zur Aktienrente?

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