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Der Screenshot aus einem TV-Beitrag des WDR zeigt die kritisierte Szene.

Laschet nach Besuch in Erftstadt in der Kritik

Erftstadt | aktualisiert | NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) steht nach seinem Besuch in Erftstadt in der Kritik. Auf Fernsehbildern ist zu sehen, wie der Unions-Kanzlerkandidat im Hintergrund mit Kommunalpolitikern herumalbert und lacht, während der Bundespräsident im Vordergrund mit ernster Miene von den Menschen spricht, die im Zuge der Flutkatastrophe "große Verluste erlitten haben". "Ich bin wirklich sprachlos", kommentierte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Bilder.

In der konkreten Situation trat Laschet dann wenige Minuten später selbst vor die Kameras, allerdings wie ausgewechselt nun mit betroffenem Blick. Dabei zog er unter anderem einen Vergleich zum "Oderhochwasser 2002 und dann 2013 noch einmal", das allerdings praktisch nicht stattgefunden hatte. Das heftige Hochwasser 2002 war insbesondere an Elbe und Donau, 2013 waren zahlreiche Flüsse in Deutschland betroffen, die Oder allerdings kaum.

Ein schweres Oderhochwasser gab es hingegen 1997 und 2010. Bei Letzterem fielen die Schäden allerdings vergleichsweise gering aus, weil der Hochwasserschutz mittlerweile verbessert war.

Laschet entschuldigt sich fürs Rumalbern im Katastrophengebiet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich für sein Verhalten bei einem Besuch im besonders vom Hochwasser betroffenen Erftstadt entschuldigt. Er "bedauere" den Eindruck, "der durch eine Gesprächssituation entstanden ist", schrieb Laschet auf Twitter. "Dies war unpassend und es tut mir leid", so der Unions-Kanzlerkandidat am Samstagabend.

Was genau zu seinem Verhalten geführt hatte, ist aber weiter unklar. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Laschet bei dem Besuch am Samstagmittag im Hintergrund mit Kommunalpolitikern herumalbert und lacht, während der Bundespräsident im Vordergrund in die TV-Kameras mit ernster Miene von den Menschen spricht, die im Zuge der Flutkatastrophe "große Verluste erlitten haben". Als Laschet später selbst vor die TV-Kameras trat, sprach er unter anderem von einem "Oder-Hochwasser 2002 und dann 2013 noch einmal", welches es allerdings nicht gegeben hat.

Das heftige Hochwasser 2002 war insbesondere an Elbe und Donau, 2013 waren zahlreiche Flüsse in Deutschland betroffen - die Oder allerdings kaum. Ein schweres Oderhochwasser gab es hingegen in den Jahren 1997 und 2010.

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