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Merkel und Macron wollen neuen Freundschaftsvertrag unterzeichnen

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen am 22. Januar einen neuen bilateralen Vertrag über Zusammenarbeit und Integration unterzeichnen. Die feierliche Zeremonie werde im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag mit. Dieser neue Aachener Vertrag solle an den Élysée-Vertrag von 1963 anknüpfen, der einen "bedeutenden Beitrag zur historischen Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich geleistet" habe, so Seibert.

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag war am 22. Januar 1963 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem früheren französischen Präsidenten Charles de Gaulle im Élysée-Palast in Paris unterzeichnet worden. Der neue Vertrag, der in zwei Wochen unterschrieben werden soll, richtet sich laut Seibert am Ziel "einer größeren Konvergenz zwischen beiden Ländern" aus. Deutschland und Frankreich wollen sich demnach "gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen".

Ziel des neuen Vertrags sei es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich weiter auszubauen, "insbesondere in den Bereichen der Wirtschaftspolitik, der Außen - und Sicherheitspolitik, der Kultur- und Bildungspolitik, der Forschungs- und Technologiepolitik, der Klima- und Umweltpolitik sowie bei der Zusammenarbeit zwischen den Grenzregionen und den Zivilgesellschaften". Beide Länder wollten auf diese Weise ihren gemeinsamen Einsatz für die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Bürger sowie "für ein starkes, souveränes und demokratisches Europa vorantreiben", teilte der Regierungssprecher weiter mit.

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