Politik Nachrichten Politik Deutschland

Angela_Merkel_3_311014

Merkel will von G20-Gipfel klares Signal gegen Isolationismus

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet vom G20-Gipfel in Hamburg in der kommenden Woche ein klares Signal gegen Abschottung. "Wer glaubt, die Probleme dieser Welt mit Isolationismus und Protektionismus lösen zu können, der unterliegt einem gewaltigen Irrtum", sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Protektionismus schade allen Beteiligten.

Auch in Deutschland gebe es kritische Stimmen zu Handelsabkommen, obwohl der Wohlstand im Land auf einer exportorientierten Wirtschaft begründet sei, so die Bundeskanzlerin. Auch deshalb müsse vom G20-Gipfel ein klares Signal für offene Märkte ausgehen. Auch der Klimawandel gehöre zu den großen Herausforderungen beim anstehenden Gipfel.

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen seien keine einfachen Gespräche zu erwarten, sagte Merkel. "Der Dissens ist offenkundig." Diesen allerdings zu "übertünchen" wäre falsch.

Der Kampf gegen den Terrorismus ist laut Merkel die dritte große Herausforderung der G20. In allen drei Bereichen könne man nur gemeinsam etwas erreichen, betonte sie.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

claudiaroth772013a

Berlin | Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat vor einer Rückkehr der Frauenfeindlichkeit gewarnt: "Ich sage immer wieder anderen Frauen: Fühlt euch nicht sicher. Was wir für uns erkämpft haben, steht wieder auf dem Spiel", sagte Roth der Wochenzeitung "Die Zeit". Die Repräsentanz von Frauen im Parlament sei rückläufig, im Bundestag seien frauenfeindliche Bemerkungen zu hören, selbst Minister setzten Frauen verbal herab. 

Ankara | Der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP, Hayati Yazici, hat die Bundesregierung in scharfem Tonfall dafür kritisiert, dass sie Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland verhindert.

Berlin | Politiker von Koalition und Opposition zeigen sich besorgt um die innere Sicherheit angesichts der teilweise abfälligen Äußerungen von AfD-Politikern über Muslime. "Worte der Ausgrenzung und der Herabwürdigung führen zu Hass, und Hass kann der Nährboden für Gewalt werden", sagte der innenpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Volker Ullrich, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Es ist daher ein gefährliches Spiel, das die AfD treibt."

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS