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NRW-Grüne kritisieren Kramp-Karrenbauers Europa-Kurs

Düsseldorf | Der Europa-Kurs von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist auf Kritik der nordrhein-westfälischen Grünen gestoßen. Es sei "fahrlässig, mit Grenzschließungen im Schengenraum zu drohen und damit eine der zentralen Errungenschaften des europäischen Friedensprojekts infrage zu stellen", sagte der Vorsitzende der NRW-Grünen, Felix Banaszak, der "Neuen Westfälischen" (Mittwochsausgabe). So falle die CDU in die Zeit vor Helmut Kohl zurück.

Der Vorsitzende des mitgliederstärksten Landesverbandes der Grünen forderte CDU-Bundesvize Armin Laschet auf, die pro-europäischen Positionen in der Union zu verteidigen. Der NRW-Ministerpräsident solle sich "dem Rechtsschwenk seiner Partei verweigern", sagte Banaszak. Kritik übte auch der Spitzenkandidat der NRW-FDP für die Europawahl, Moritz Körner.

Kramp-Karrenbauers Aussagen über die europäische Freizügigkeit sei "billiges Europa-Bashing", sagte der Landtagsabgeordnete der Zeitung. Es sei das Gegenteil von kriminell, wenn Unternehmen über die europäischen Grenzen hinweg miteinander handelten.

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