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Poggenburg will Zusammenarbeit mit Pegida offiziell erlauben

Magdeburg | André Poggenburg, Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt, will den Unvereinbarkeitsbeschluss seiner Partei gegenüber der islamfeindlichen Pegida-Bewegung offiziell aufheben. Poggenburg habe für den nächsten Konvent (kleiner Parteitag) der Bundes-AfD Anfang März den Antrag gestellt, zentrale Bestimmungen der bisherigen Regelung abzuschaffen, berichtet die "Welt" in ihrer Donnerstagsausgabe. Bisher heißt es darin, dass "AfD-Mitglieder weder als Redner noch mit Parteisymbolen der AfD bei Pegida-Veranstaltungen auftreten dürfen".

Diese Bestimmung des Konventsentscheides, so Poggenburgs Antrag, solle "aufgehoben" werden. Unterzeichnet hat den Antrag neben Poggenburg auch Oliver Kirchner, ein Delegierter der Landespartei für den Bundeskonvent. Poggenburg sagte der Zeitung, dass er darüber hinaus "für diesen Antrag die Zustimmung des Landesvorstands der AfD in Sachsen-Anhalt und ebenso die des Vorstands der hiesigen Jungen Alternative eingeholt" habe.

Der Unvereinbarkeitsbeschluss sei "idiotisch" und "nicht mehr zeitgemäß", sagte Poggenburg und fügte hinzu: "Ich wüsste auch nicht, welche Grundauffassung von Pegida für die AfD nicht akzeptabel sein sollte."

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