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Rassistische Büttenrede: Linkspartei in Sachsen-Anhalt will Konsequenzen

Magdeburg | Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Eva von Angern, hat nach einer als rassistisch kritisierten Büttenrede in Haldensleben in Sachsen-Anhalt strafrechtliche Konsequenzen gefordert.

"Dagegen muss hart vorgegangen werden, das ist auch strafrechtlich relevant", sagte von Angern den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Dienstagsausgaben). Dies gehöre "nicht nur nicht in den Karneval. Das gehört nirgendwohin. Auch Büttenreden dürfen nicht alles", so die Linken-Politikerin weiter. Ein Büttenredner habe in einer Karnevalsrede des Narrenbundes Süplingen aus Sachsen-Anhalt von "Negern" und "Asylanten" gesprochen und erklärt, dass Nordafrika nicht zu Deutschland gehöre, berichten die Zeitungen.

Zudem habe er indirekt die knapp 13 Prozent der Wahlberechtigten gelobt, die bei der letzten Bundestagswahl AfD gewählt hatten. Die Witze des Büttenredners hätten zudem unterstellt, dass Asylbewerbern in Deutschland alle Wünsche erfüllt würden, Deutschen aber nicht, berichten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Erst in der vorigen Woche waren an dem Bürgerbüro des im Senegal geborenen SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby in Halle (Saale) Einschusslöcher entdeckt worden.

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