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Rechte Esoteriker erreichen Hunderttausende auf Youtube

Berlin | Youtube-Kanäle, die esoterische Lebenshilfe und antisemitische Verschwörungstheorien vermischen, erreichen in Deutschland Hunderttausende Zuschauer. Das schreibt "Zeit-Online". Mit der Reichweite seien sie laut Experten in der Lage, ein breites Publikum für rechtsradikales Gedankengut zu gewinnen.

"Die Behörden unterschätzen die Gefahr, die von der rechten Esoterik ausgeht", sagte Matthias Pöhlmann, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. "Die Situation wirkt für mich wie damals bei den Reichsbürgern. Man hat die bis zur Tötung eines Polizisten 2016 völlig unterschätzt. Esoterik wird zum trojanischen Pferd für Rechtsextremismus, Verschwörungsglauben und Antisemitismus. Das Wut- und Hasspotenzial in dieser Szene ist erschreckend." Zu den Esoterikern, die rechtsradikales Gedankengut verbreiten, zählt unter anderem ein YouTube-Kanal mit 147.000 Abonnenten, die Videos dort werden bis zu zwei Millionen Mal geklickt.

In einigen leitet der Protagonist seine Zuschauer an, ihr Herz zu spüren – in anderen spricht er darüber, dass "Globalstrategen" gerade jetzt dabei seien, eine neue Flüchtlingswelle nach Europa zu planen. Eine Schauspielerin soll als Gast in einer dieser Sendungen ein Lied "voller antisemitischer Codes" gesungen haben, schreibt "Zeit-Online" und zitiert daraus: "Der Schattenstaat, die Schurkenbank, der Gierkonzern, Wer nennt die Namen und die Sünden dieser feinen Herrn", heißt es in dem Lied zum Beispiel. "Die Rothschilds, Rockefeller, Soros & Konsorten, die auf dem Scheißeberg des Teufels Dollars horten."

Auf einem weiteren Kanal mit 92.000 Abonnenten werden Videos im Stil von Nachrichtensendungen veröffentlicht, darunter Titel wie "Die Rothschild-Kontrolle", in der es um die angebliche Kontrolle von Banken und Finanzinstituten auf der ganzen Welt durch die jüdische Familie geht. In den Predigten des Sektengurus, der hinter dem Kanal steht, wird dieser angeblich noch deutlicher. So soll er etwa die Protokolle der Weisen von Zion erwähnen, eine bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefälschte Schriftensammlung, die angeblich eine jüdische Weltverschwörung beweisen soll. "Wir müssen uns nicht darüber streiten, haben das die Juden geschrieben oder setzen es die Juden um?", soll der Mann in einer Predigt an seine Anhänger gesagt haben. "Wir müssen feststellen: Es wurde geschrieben und es wird umgesetzt." Ein Sekten-Aussteiger sagte "Zeit-Online": Das Ziel der Sekte sei "wirklich der Sturz des Systems. Nicht durch die Gewalt von Waffen, sondern durch das Wort."

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