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Schäuble rät CDU von Kritik an Maaßen ab

Berlin | Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat seiner Partei geraten, den umstrittenen CDU-Bundestagskandidaten und Ex-Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zu ignorieren statt ihn öffentlich zu kritisieren. "Herr Maaßen versucht mit Provokationen, Aufmerksamkeit zu gewinnen", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". Das sei "offenbar sein Stil, aber das sollten wir nicht einmal ignorieren".

Auch wünscht sich Schäuble, dass Maaßen der nächsten Unions-Bundestagsfraktion angehört und warnt davor, den rechts-konservativen CDU-Politiker aus der Partei zu drängen: "Die Union hat den Anspruch, alle Wahlkreise zu gewinnen, auch in Südthüringen. Und wir wollen auch ihn in die Union integrieren und nicht ausgrenzen." Maaßen selbst legte Schäuble nahe, sich zukünftig mit größerem Bedacht zu Wort zu melden: "Ich rate ihm: Wenn er so klug sein will, wie er glaubt, dass er es ist, sollte er nicht zu oft Äußerungen machen, die er hinterher korrigieren muss."

Maaßen, der als CDU-Direktkandidat in Südthüringen antritt, musste nach heftiger Kritik seine Kritik an Journalisten der "Tagesschau" teilweise zurücknehmen.

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