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Seehofer mit 83,7 Prozent als CSU-Chef wiedergewählt

Nürnberg | CSU-Chef Horst Seehofer ist am Samstag auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg im Amt bestätigt worden. Seehofer erhielt 83,7 Prozent der Stimmen. "Ich nehme die Wahl an. Das ist eine gute Grundlage", sagte Seehofer nach der Abstimmung am Samstag. 664 Delegierte stimmten bei der Wahl des CSU-Chefs mit Ja und 119 mit Nein. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Freitag ein Grußwort auf dem CSU-Parteitag gehalten.

Hierbei demonstrierte sie Einigkeit und Geschlossenheit mit Seehofer und der CSU. "Ob sie es glauben oder nicht, ich freue mich richtig, wieder hier auf einem CSU-Parteitag zu sein", sagte Merkel. "Stark sind CDU und CSU immer besonders dann, wenn sie sich einig sind."

Sie freue sich auf die Zusammenarbeit in Berlin. Merkel war entgegen der Tradition der beiden Schwesterparteien im letzten Jahr nicht zum CSU-Parteitag gekommen, nachdem sie 2015 minutenlang von Horst Seehofer auf offener Bühne über die CSU-Haltung zur Flüchtlingspolitik belehrt worden war.

Söder zum Spitzenkandidat für Landtagswahl in Bayern nominiert

Markus Söder ist auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg zum Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl 2018 in Bayern nominiert worden. "Ja, ich nehme natürlich an. Heute endet nichts, sondern heute geht es weiter", sagte Söder nach der Abstimmung am Samstag.

"Lasst uns einfach gemeinsam kämpfen. Wir können es schaffen." CSU-Chef Seehofer hatte in seiner Rede am Samstag angekündigt, sein Amt als Ministerpräsident im ersten Quartal 2018 an Söder übergeben zu wollen.

Er werde Söder bei der kommenden Landtagswahl unterstützen, so Seehofer. "Er kann und packt das." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Freitag in ihrer Rede auf dem CSU-Parteitag angekündigt, dass sie Söder beim Wahlkampf in Bayern unterstützen wolle.

Söder betont Einigkeit mit CSU-Chef Seehofer

Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Einigkeit mit CSU-Chef Horst Seehofer betont. Es sei eine starke Verantwortungsgemeinschaft und die werde länger tragen als alle meinen, sagte Söder dem "ARD-Hauptstadtstudio". Es gehe um Verantwortung.

"Wir spüren doch die instabilen Verhältnisse, nicht nur politisch in Berlin, auch im Land, die Demokratie ändert sich." Zum Ergebnis von Seehofers Wiederwahl als Parteichef sagte Söder: "Ich halte es für ein sehr, sehr gutes Ergebnis." Es gebe ihm auch "Rückendeckung und Rückhalt und Rückenwind" für die Berliner Aufgaben, so der designierte bayerische Ministerpräsident.

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