Politik Nachrichten Politik Deutschland

Söder verteidigt Kreuz-Aktion

München | Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das Aufhängen des Kreuzes in bayerischen Behörden verteidigt. Das Kreuz sei zwar "in erster Linie ein religiöses Symbol", gehöre "aber auch zu den Grundfesten des Staates", sagte Söder am Donnerstagabend den ARD-Tagesthemen. Es habe eine "identitätsstiftende, prägende Wirkung für unsere Gesellschaft".

Er glaube auch nicht, dass sich Moslems, Juden oder Atheisten durch das Aufhängen des Kreuzes bedrängt fühlten, so der bayerische Ministerpräsident weiter. Es sei wichtig, "in den Zeiten in denen wir sind, ein Stück Selbstvergewisserung zu machen". Söder sagte, er wundere sich, dass man über Toleranz für andere Religionen rede und sich nicht traue, "zu unserer eigenen Religion zu stehen".

Nach Ansicht Söders soll in jeder staatlichen Behörde in Bayern ab Juni ein Kreuz hängen. Am 14. Oktober sind im Freistaat Landtagswahlen.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

justizia_24052018

Kiel | Die Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Marit Hansen, hält rasche gesetzgeberische Maßnahmen für geboten, um Abmahnwellen im Zuge der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu unterbinden. "Rechtsklarheit würde ein Gesetz gegen missbräuchliche Abmahnungen schaffen. Hier braucht man definierte Kriterien, um die Spreu vom Weizen zu trennen", sagte Hansen dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).

Bupo_3032012a

Berlin | Fast jede zweite Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in diesem Jahr ist abgebrochen worden. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) unter Berufung auf die Bundespolizei. Demnach wurden im ersten Quartal 5.548 Personen abgeschoben, im selben Zeitraum mussten die Behörden jedoch 4.752 Rückführungen im Vorfeld abbrechen.

claudiaroth772013a

Berlin | Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat vor einer Rückkehr der Frauenfeindlichkeit gewarnt: "Ich sage immer wieder anderen Frauen: Fühlt euch nicht sicher. Was wir für uns erkämpft haben, steht wieder auf dem Spiel", sagte Roth der Wochenzeitung "Die Zeit". Die Repräsentanz von Frauen im Parlament sei rückläufig, im Bundestag seien frauenfeindliche Bemerkungen zu hören, selbst Minister setzten Frauen verbal herab. 

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS