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Söder verteidigt Kreuz-Aktion

München | Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das Aufhängen des Kreuzes in bayerischen Behörden verteidigt. Das Kreuz sei zwar "in erster Linie ein religiöses Symbol", gehöre "aber auch zu den Grundfesten des Staates", sagte Söder am Donnerstagabend den ARD-Tagesthemen. Es habe eine "identitätsstiftende, prägende Wirkung für unsere Gesellschaft".

Er glaube auch nicht, dass sich Moslems, Juden oder Atheisten durch das Aufhängen des Kreuzes bedrängt fühlten, so der bayerische Ministerpräsident weiter. Es sei wichtig, "in den Zeiten in denen wir sind, ein Stück Selbstvergewisserung zu machen". Söder sagte, er wundere sich, dass man über Toleranz für andere Religionen rede und sich nicht traue, "zu unserer eigenen Religion zu stehen".

Nach Ansicht Söders soll in jeder staatlichen Behörde in Bayern ab Juni ein Kreuz hängen. Am 14. Oktober sind im Freistaat Landtagswahlen.

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