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Söder will "christliche Prägung" und Amtszeitbegrenzung

Passau | Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat seinen Vorschlag, eine "christliche Prägung" in die bayerische Verfassung aufzunehmen, verteidigt. Die christlich-abendländische Prägung mit jüdischen, humanistischen Wurzeln zu erhalten sei ein "Zukunftsauftrag", sagte Söder dem Nachrichtensender n-tv am Mittwoch. "Da geht es auch nicht darum, dass man ein Religionsdiktat macht", sagte Söder.

Seine Vorschlag, die Amtszeit von Regierungschefs zu begrenzen, gelte zunächst nur für Bayern. "Ich glaube, dass das einfach ein gutes Signal ist, dass zeigt, dass Amt vor Ambitionen geht und dass Macht auch Begrenzung hat", so Söder. Man könne innerhalb von zehn Jahren eine Menge erreichen.

"Das gilt jetzt für Bayern und da machen wir eine Verfassungsänderung und das ist insgesamt ein Signal nach Deutschland, dass man sagt `die Bayern sind immer wieder bereit einen Wechsel zu akzeptieren`", so der CSU-Politiker.

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