Politik Nachrichten Politik Deutschland

chocolat01_pixelio20120211

Statistik: Fast 16 Prozent der Deutschen sind armuts­gefähr­det

Wiesbaden | 15,8 Prozent der Bevölkerung Deutschlands – das sind rund 12,8 Millionen Menschen – sind im Jahr 2010 armutsgefährdet gewesen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Gegenüber 2009 (15,6 Prozent) und 2008 (15,5 Prozent) blieb die Quote damit auf einem vergleichbaren Niveau.

Eine Person galt im Jahr 2010 als armutsgefährdet, wenn sie nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen weniger als 11.426 Euro im Jahr beziehungsweise 952 Euro im Monat zur Verfügung hatte. Bei der männlichen Bevölkerung lag die Armutsgefährdung mit 14,9 Prozent etwas unter dem Durchschnitt der gesamten Bevölkerung, bei Frauen war die Quote mit 16,8 Prozent stärker ausgeprägt. Überdurchschnittlich fiel die Quote auch bei Personen zwi­schen 18 und 64 Jahren (16,4 Prozent) aus.

Die Armutsquote von Kindern, die jünger als 18 Jahre alt waren, lag mit 15,6 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Bei den älteren Menschen ab 65 Jahren war die Quote mit 14,2 Prozent noch niedriger. Alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder gehörten mit einer Quote von 37,1 Prozent auch 2010 zu den am stärksten von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen.

Das galt auch für die alleinlebenden Personen – hier war etwa jede dritte Person (36,1 Prozent) unter 65 Jahren armutsgefährdet. In Haushalten von zwei Erwachsenen unter 65 Jahren traf dies auf 11,3 Prozent zu.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

ryanair_12082018

Berlin | Die Bundesregierung will vorerst keine Reform des Fluglärmgesetzes auf den Weg bringen. Das geht aus dem Fluglärmbericht hervor, mit dem sich am Mittwoch das Kabinett befasst und über den die "Rheinische Post" berichtet. Vielmehr spricht die Bundesregierung dem Bundestag darin Empfehlungen für besseren Lärmschutz in betroffenen Gebieten rund um Flughäfen aus.

Magdeburg | Der Sprecher der "Patriotischen Plattform" von Mitgliedern des Rechtsaußen-Flügels der AfD, Hans-Thomas Tillschneider, will "voraussichtlich Anfang März" eine Mitgliederversammlung der Patriotischen Plattform durchführen. "Ich selbst werde die Auflösung beantragen", sagte der Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt der "Welt" (Mittwochsausgabe). "Sollte die Auflösung keine Mehrheit finden, trete ich als Sprecher zurück."

bundesamt_verfassungsschutz_12082015

Berlin | Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stuft die AfD bundesweit als "Prüffall" ein. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Der Inlandsnachrichtendienst will die Entscheidung demnach noch am Dienstag in Berlin bekannt geben. Die AfD will rechtliche Schritte einleiten. SPD und Grüne äußerten sich positiv.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >