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Thüringer FDP-Chef kritisiert Kurs der Bundespartei

Erfurt | Der Thüringer FDP-Vorsitzende Thomas L. Kemmerich hat schwere Vorwürfe gegen Parteichef Christian Lindner und die Parteispitze in Berlin erhoben. In einem Brandbrief an Lindner, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) berichten, beklagt der FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen in Thüringen eine falsche Ausrichtung der Partei. In den aktuellen Debatten werde die FDP "häufig zu blass und indifferent" wahrgenommen.

Die Menschen in Ostdeutschland wünschten sich stattdessen "klare Kante" und Lösungen, die die Lebenswirklichkeit der Menschen "auch jenseits urbaner Zentren wie Berlin, Hamburg oder Köln" anerkenne. Kemmerich warnte Lindner und die Parteispitze zudem vor parteiinternen Kräften, die versuchten, der FDP "einen stärken Linkskurs zu verordnen". Gemeint sind damit unter anderem Alt-Liberale wie der Bürgerrechtler Gerhart Baum oder die Jungen Liberalen, die Lindners Kurs in der Klimadebatte kritisiert hatten.

Stattdessen fordert der Thüringer Landeschef Lindner und die Partei auf, sich auf vier Felder zu konzentrieren - auf Wirtschaftspolitik, Migration, Klimapolitik und "eine neue diplomatische Annäherung mit Russland". Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg hätten gezeigt, dass die FDP ihre Kernthemen wieder in den Mittelpunkt rücken müsse, schreibt Kemmerich. Die FDP war in beiden Ländern an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

"Die Wahl in Thüringen ist für die FDP entscheidend, um in den neuen Bundesländern nicht endgültig den Anschluss zu verlieren und den Liberalismus aus der politischen Kultur zu verdrängen", so Kemmerich.

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