Politik Nachrichten Politik Deutschland

Trittin kritisiert Verhandlungsführung der FDP

Berlin | Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat die Verhandlungsführung der FDP zur Auslotung einer Jamaika-Koalition scharf kritisiert. "Bei aller Gegensätzlichkeit haben sich Union und Grüne in der ersten großen Sondierungsrunde zumindest aufeinander bezogen und miteinander hart gestritten. Bei der FDP kam nur das eigene Wahlprogramm zur Verlesung", sagte Trittin der "Saarbrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

"Sonderlich sondierungsfreundlich fand ich dieses Verhalten nicht", so Trittin. Vor diesem Hintergrund könne es auch noch länger dauern, bis Klarheit über eine Aufnahme von Koalitionsverhandlungen herrsche. Nach Angaben Trittins sind in den jüngsten Gesprächen die großen inhaltlichen Unterschiede zwischen den Parteien klarer geworden.

"Wir kennen die Differenzen besser - davon werden sie nicht kleiner", sagte Trittin. "In der Frage der Klimapolitik zum Beispiel waren alle anderen Parteien dezidiert anderer Meinung als die Grünen. In der Frage der Asyl- und Migrationspolitik war das genauso", sagte Trittin.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

bauen_pixabay_23062018

Berlin | Im Streit um die Finanzierung des neuen Baukindergelds haben sich Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) geeinigt. Um die Kosten des Vorhabens zu beschränken, wollen sie neben einer Einkommensgrenze auch eine Flächenobergrenze für förderungswürdige Immobilien einführen, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Für eine vierköpfige Familie soll sie bei 120 Quadratmetern liegen.

Berlin | Unmittelbar nach der endgültigen Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2018 in der ersten Juli-Woche will Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) bereits seinen Entwurf für den Haushalt 2019 vorlegen.

windkraft_28062014

Berlin | Falls Deutschland keine Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik gelingt, drohen in den nächsten Jahren Milliardenzahlungen an andere EU-Länder. Das geht aus neuen Berechnungen des Öko-Institus hervor, berichtet der "Tagesspiegel". Dabei könnten die Kosten zwischen fünf und 30 Milliarden Euro liegen.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS