Politik Nachrichten Politik Deutschland

pol_05022015d

Union will mehr Rechte für die Polizei

Berlin | Die Union fordert von der SPD, weitere Schritte zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen zu gehen. Vor allem die Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) soll erleichtert werden. Der am Wochenende bekannt gewordene Rückgang bei den Einbruchsdiebstählen von 23 Prozent sei "Ansporn", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Harbarth (CDU), der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z./Dienstagausgabe).

"Ein weiteres Maßnahmenpaket wollen wir nach Möglichkeit bereits in den nächsten Monaten auf den Weg bringen." Harbarth forderte, den Ermittlungsbehörden weitere Aufklärungsmöglichkeiten zu geben. "Maßnahmen zur Telekommunikationsüberwachung müssen bei allen Fällen des Wohnungseinbruchsdiebstahls möglich sein."

Er fügte hinzu: "Darüber wird mit dem Koalitionspartner zu reden sein." Zwar hat die vorige Koalition einen neuen Verbrechenstatbestand des Einbruchs beschlossen. Nicht einigen konnten sich die Koalitionäre damals allerdings darauf, die Telekommunikationsüberwachung im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen zuzulassen.

Voraussetzung dafür ist bisher, dass diese "bandenmäßig" begangen werden. Das will die Union nun ändern, da häufig erst im Laufe einer Telekommunikationsüberwachung aufgeklärt werden kann, ob eine Bande am Werk ist. Harbarth machte sich auch für eine Fortführung des Förderprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stark, mit dem der Bund den Einbau einbruchshemmender Technik fördert.

Das Programm war Ende 2015 eingeführt worden und wird seither mit steigender Tendenz nachgefragt. Die in diesem Jahr bisher zugesagte Summe liegt nach Auskunft der KfW "leicht über dem Vorjahresniveau". 2017 waren für das gesamte Jahr 44 Millionen Euro bewilligt worden.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Berlin | Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am Samstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Gästehaus der Bundesregierung in Schloss Meseberg.

wahraum_1152012

Forsa: Grüne überholen AfD

Berlin | Die Grünen haben in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa in der Wählergunst zugelegt und die AfD überholt. Im sogenannten "Trendbarometer", welches für RTL und n-tv ermittelt wird, verbessern sie sich um zwei Prozentpunkte auf 15 Prozent. Unterdessen verliert die Union einen Prozentpunkt.

Berlin | Der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann (CDU), hat vor jeglicher Annäherung von Union und Linken gewarnt. Doch diese Sichtweise ist nicht die einzige

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN