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Verkehrsminister diskutieren Umgang der Bahn mit Sturmschäden

Berlin | Die Verkehrsminister der Länder wollen offenbar den Druck auf die Deutsche Bahn erhöhen, deutlich mehr zur Verhinderung von Sturmschäden zu tun. Der Umgang des Konzerns mit den Folgen der beiden letzten Stürme "Xavier" und "Hewart" soll Thema bei der am Donnerstag in Wolfsburg beginnenden Verkehrsministerkonferenz sein, berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). Demnach wollen die Minister das Unternehmen anhalten, künftig die Informationen für die Kunden deutlich zu verbessern.

Auch sollen bestehende Notfallpläne und die Vegetationskontrolle überprüft werden, also der Beschnitt von Bäumen und Sträuchern entlang der Bahnstrecken. Zahlreiche Bäume waren durch die Stürme auf Gleise und Oberleitungen gestürzt. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sagte der Zeitung: "Die Auswirkungen der letzten beiden Stürme dürfen sich so nicht wiederholen."

Nun müsse geklärt werden, "was schief gegangen ist". Die Bahn stehe in der Pflicht, "ihre Fahrgäste und Kunden im Güterverkehr schneller und besser zu informieren". In Zeiten der Digitalisierung sei das möglich.

Nach den Stürmen hatte es erhebliche Kritik am Info-Management des Unternehmens gegeben.

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