Politik Nachrichten Politik Deutschland

nachtzug_pixabay_09102019

Verkehrsministerium gegen Nachtzüge zwischen Berlin und Paris

Berlin | Das Bundesverkehrsministerium hat die Bitte deutscher und französischer Grünen-Politiker um eine Wiederaufnahme von Nachtzugverbindungen zwischen Berlin und Paris abgelehnt. Das klassische Nachtzuggeschäft sei ein "sehr kostenintensives Angebot", heißt es in einem Schreiben aus dem Haus von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben) berichten. Es würden spezielle Wagen benötigt, die besonderer Wartung bedürften und tagsüber mitunter gar nicht zum Einsatz kommen könnten.

"Trotz aller Bemühungen erwirtschaftete das klassische Nachtzuggeschäft der DB AG im Jahr 2015 einen Verlust von ca. 31 Millionen Euro", heißt es in dem Schreiben von Enak Ferlemann (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium. Im Jahr darauf habe sich die Bahn daher entschlossen, die Schlaf- und Liegewagen durch nachts verkehrende ICE- und Intercity-Züge zu ersetzen. "Das Angebot wird seitdem mit jedem Fahrplanwechsel kontinuierlich ausgebaut", so Ferlemann.

Das Schreiben ist an Franziska Brantner gerichtet, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion. Sie hatte den Brief deutscher und französischer Politiker initiiert. "Die europäische Freizügigkeit muss endlich auch auf der Schiene Realität werden. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich klimafreundliche Alternativen zu Flugzeug und Auto", sagte Brantner den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Das Kostenargument des Ministeriums wies sie zurück. "2018 flogen 154,5 Millionen Passagiere auf innereuropäischen Verbindungen und verursachten 142 Millionen Tonnen CO2. Diese zumindest teilweise einzusparen, sollte uns die Investition in mehr Nachtzüge allemal wert sein", forderte die Grünen-Politikerin.

Scheuer stelle "auf stur". Brantner warf dem Verkehrsminister vor, "weder Wert auf eine klimafreundliche Verkehrspolitik noch auf ein neues deutsch-französisches Zusammenwachsen" zu setzen.

Zurück zur Rubrik Politik Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Deutschland

Berlin | Die Bundesregierung will einen unabhängigen deutschen Behördenmessenger als Alternative zu Whatsapp entwickeln. "Ein sicherer, plattformunabhängiger und behördenübergreifender Messengerdienst für Behörden ist aus Sicht der Bundesregierung sinnvoll", teilte das zuständige Bundesinnenministerium dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI" mit. In der Bundesverwaltung seien dazu bereits diverse Aktivitäten im Gange.

Berlin | Juso-Chef Kevin Kühnert kandidiert für das Amt des stellvertretetenden SPD-Vorsitzenden. Er werde sich beim SPD-Parteitag am Freitag in Berlin zur Wahl stellen, sagte Kühnert der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Er sei dafür, "dass der Kurs der neuen Parteivorsitzenden vollen Rückhalt" finde.

zigarre_pixabay_02122019

Großerben zahlen kaum Steuern

Berlin | aktualisiert | Auf Erbschaften oder Schenkungen über zehn Millionen Euro mussten 2018 in Deutschland kaum Steuern gezahlt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die "Süddeutschen Zeitung" berichtet (Montagsausgabe). Demnach erhielten gut 600 Deutsche zusammen 31 Milliarden Euro, auf die im Schnitt nur fünf Prozent Steuern fällig wurden.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >