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Wahltrend: Piraten erneut bei 13 Prozent

Berlin | Kurz vor ihrem Bundesparteitag an diesem Wochenende in Neumünster befindet sich die Piratenpartei weiter im Umfragehoch. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Sender RTL erreichen die Piraten zum dritten Mal in Folge ihren Rekordwert von 13 Prozent. Die SPD dagegen verliert leicht an Zustimmung.

Sie sinkt um 1 Punkt auf 24 Prozent. Die Werte der anderen Parteien bleiben stabil: Für die Union wollen weiter 35 Prozent der Wähler stimmen. Die Grünen erzielen erneut 12 Prozent und sind damit zum dritten Mal in Folge schwächer als die Piratenpartei.

Die FDP kann sich in der Umfrage, die vor dem Bundesparteitag der Liberalen in Karlsruhe durchgeführt wurde, bei 5 Prozent halten. Die Linke verharrt bei 7 Prozent. Für sonstige Parteien ergeben sich 4 Prozent (+1).

Gemeinsam haben Union und FDP mit 40 Prozent einen Vorsprung von 4 Punkten vor SPD und Grünen (zusammen 36 Prozent). Die Schwäche der SPD spiegelt sich auch im direkten Vergleich ihrer möglichen Kanzlerkandidaten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wider. Könnten die Bürger ihren Regierungschef direkt wählen, käme SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier auf 30 Prozent und Merkel auf 48 Prozent.

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) läge mit ebenfalls 30 Prozent 22 Punkte hinter Merkel, die bei dieser Konstellation 52 Prozent erhielte. SPD-Chef Sigmar Gabriel wäre mit 18 Prozent gegen 59 Prozent für Merkel der Schwächste des Trios.

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