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Weidel gerät wegen Großspende unter Erklärungsdruck

Berlin | AfD-Fraktionschefin Alice Weidel gerät wegen der möglicherweise illegalen Großspende aus der Schweiz partei- und fraktionsintern unter Erklärungsdruck. Das berichtet die "Bild". Demnach soll Weidel schon am Freitag dem in Magdeburg tagenden AfD-Bundesvorstand detailliert Auskunft über die Geldströme geben, die sie erhalten hat.

Die Zeit drängt, da die Partei im Dezember einen Rechenschaftsbericht für 2017 bei der Bundestagsverwaltung einreichen muss, in dem keine Fehlangaben enthalten sein dürfen, die wiederum mögliche weitere Strafgelder nach sich ziehen. Laut Informationen der "Bild" soll Weidel auch darüber Auskunft geben, woher die Mittel stammten, die sie schließlich verwendete, um die umstrittene Spende in Höhe von 130.000 Euro wieder zurückzuzahlen, nachdem ihr Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Spende gekommen waren. Nach Informationen der "Bild" steht die Großspende aus der Schweiz auch auf der Tagesordnung der kommenden AfD-Fraktionsvorstandssitzung am Montag und auf der Tagesordnung der AfD-Fraktionssitzung am Dienstag.

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