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Screenshot der mittlerweile geschlossenen Online Petition des Kölner DGB-Vorsitzenden Andreas Kossiski

DGB-Vorsitzender scheitert mit Petition für Ausbau des Godorfer Hafens

Köln | Der Kölner DGB hat mehr als 100.000 Mitglieder. Die scheinen sich aber nicht mehr für den Ausbau des Godorfer Hafens zu interessieren. Denn Andreas Kossiski, Chef der DGB-Region Köln-Bonn hat eine Petition unter dem Titel „Für den Ausbau des Godorfer Hafens! - Ja! Zum Godorfer Hafen“ gestartet und ist damit kläglich gescheitert. Er fand in drei Monaten nur 565 Unterstützer.

In der Petition hatten die Unterstützer folgenden Text veröffentlicht: „Wir fordern den beschlossenen Ausbau des Godorfer Hafens! Mobilität ist eine der zentralen Herausforderun-gen in der Region: Vor diesem Hintergrund sehen wir den geplanten Ausbau des Godorfer Hafens als vordring-liche Maßnahme. Aus unserer Sicht ist ein moderner Container-Hafen im linksrheinischen Kölner Süden zwingend notwendig, um den Güterverkehr der dort ansässigen Betriebe direkt über den Wasserweg abzuwickeln. Mit dem Container-Terminal lässt sich der Schwerlastverkehr zwischen dem Kölner Süden und den Häfen in Köln-Niehl oder Bonn deutlich reduzieren.“

Unterstützer nur aus den eigenen Kreisen

Die meisten Unterstützer und es sind ja nicht mehr viele, kamen vom „portal.hgk.de“ also dem Unternehmen, dass den Hafen bauen lassen will und vom DGB in Köln. Irritierend ist die geringe Teilnehmerzahl. Schließlich warb der DGB intensiv für die Petition mit Pressemitteilungen und auf seiner Homepage. Und der DGB in der Region Köln Bonn hat immerhin über 100.000 Mitglieder. Zählt man nur diese, so haben sich an der Petition nur 0,06 Prozent der Mitglieder des DGB, also des Aufrufers beteiligt. Und dabei lief die Petition nicht gerade kurz: Sie wurde am 16. Dezember des vergangenen Jahres eingestellt und war bis 15. März aktiv.

Verschwindend geringe Beteiligung

Das Schwarz-grüne Gestaltungsbündnis im Stadtrat hat sich in seiner Kooperationsvereinbarung gegen den Ausbau des Hafens ausgesprochen und auch die neue Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker befürwortet den Hafenausbau nicht mehr. Und nun ist auch noch Andreas Kossiski, der DGB Vorsitzende mit seiner Petition gescheitert. Interessant an der Petition ist auch, dass es wohl keine Stimmen von der Industrie- und Handelskammer (IHK) mehr gab, denn diese wird bei den Unterstützern der Petition gar nicht gelistet. Und das obwohl die IHK Köln jahrelang vehement den Ausbau des Hafens gefordert hatte.

Die vom Kölner DGB Vorsitzenden Andreas Kossiski gestartete und mittlerweile geschlossene Petition ist hier zu finden >

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