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Dieselmotoren und ihre Hinterlassenschaften. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Belastung mit Stickoxiden deutlich großflächiger ist als bisher angenommen.

DUH-Messungen: Stickoxid-Belastung großflächiger als bisher angenommen

Die jüngsten Stickoxid-Messungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) machen deutlich, dass die Eu-Grenzwerte nicht nur an den öffentlichen Messpunkten überschritten werden.

Köln | Wie die Ratsfraktion der Kölner Grünen am heutigen Freitag unter Verweis auf die jüngsten Messergebnisse berichtete, übermittelte die DUH drei Überschreitungen bei elf weiteren Messstellen. Die neuen DUH-Messstellen liegen an der Inneren Kanalstraße, an der Kreuzung Luxemburger Straße / Klettenberggürtel im Stadtteil Sülz sowie an der Graf-Adolf-Straße in Köln-Mülheim. Hier wurden 53,3 bzw. 41,9 µg gemessen. Erlaubt sind 40 µg.

Damit sehen sich auch die Kölner Grünen bestätigt, die ebenfalls deutliche Überschreitungen an drei eigenen Standorten feststellen. Diese liegen an der Kreuzung Bonner Straße / Gürtel, an der Rheinuferstraße sowie an der Einmündung Vorgebirgsstraße / Am Vorgebirgstor. Besonders an der Rheinuferstraße fielen die gemessenen Stickoxidwerte mit 62,5 µg besonders hoch aus. Allerdings weisen auch die anderen Messstellen der DUH Werte aus, die nur knapp unter dem europäisch zulässigen Grenzwert liegen.

„Dass die Große Koalition seit Jahren in Berlin untätig bleibt und CDU-Ministerpräsident Laschet den Städten die einzige wirksame Maßnahme verbieten möchte, nämlich die Blaue Plakette, ist ein harter Schlag gegen die Gesundheit der in Köln lebenden Menschen“, betonte Frank Jablonski, Vorsitzender der Kölner Grünen.„Das städtische AVISO-Gutachten hat schon gezeigt, dass wir in Köln nicht an Fahrverboten vorbeikommen werden, wenn die Bundesregierung nicht endlich die Hersteller zu wirksamen Nachrüstungen verpflichtet und die Blaue Plakette einführt“, legte der umweltpolitische Sprecher der Ratsfraktion, Gerd Brust, nach.

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