Politik Nachrichten Politik Köln

teilemantel_11112014

Brings und Teile der Bläck Fööss auf der Bühne bei "Teile den Mantel" singen das Lied zum Stammbaum

„Den Mantel teilen“ - Solidarität mit Flüchtlingen

Köln | Zwischen 500 und 1.000 Menschen kamen heute zur Kundgebung „Den Mantel teilen“, bei der auch Wilfried Schmickler, Brings, ein Teil der Bläck Fööss und Höhner auftraten. Weltweit gebe es 51 Millionen Flüchtlinge und in Köln aktuell rund 5.000. Die Initiatoren wollen zum einen eine Willkommenskultur in Köln etablieren, fordern aber auch mehr Flüchtlinge aufzunehmen.
---
Fotostrecke: "Teile den Mantel" auf dem Roncalliplatz >
---

Die vielleicht wichtigste Botschaft des Abends auf dem Roncalliplatz war, jeder kann etwas für Flüchtlinge tun. Man solle keine Angst haben und auf die Menschen zugehen, auch wenn zunächst einen Sprachbarriere herrsches. Oft helfe den Flüchtlingen schon, dass jemand körperlich anwesend sei, ein Stück Kuchen oder Tee mitbringe. Andrea Asch erklärte, dass man die Stadtgesellschaft einen Tag vor St. Martin mit der Aktion „Den Mantel teilen“ mobilisieren wolle, sich des Themas anzunehmen. Schon im vergangenen Jahr habe man eine kleinere Veranstaltung initiiert, aber man freue sich jetzt sehr über die Unterstützung durch Arsch Huh und damit eine breitere Öffentlichkeit.

Rolf Emmerich wünscht sich eine Willkommenskultur und sieht, dass das Flüchtlingsproblem alle Menschen in Köln angehe. Das könne etwa die Verwaltung nicht alleine lösen. Die Kölnerinnen und Kölner könnten sich mit Spenden oder freiem Wohnraum engagieren. Wer helfen möchte kann sich beim Kölner Flüchtlingsrat oder der Caritas melden. Andrea Asch begrüßte, dass sich viele verschiedene Gruppen der Stadtgesellschaft engagiert haben, wie das Festkomitee Kölner Karneval, der 1. FC Köln und alle politischen Parteien außer der CDU. Asch glaubt Köln könne 10.000 Flüchtlinge aufnehmen und aufhören immer Signale der Überforderung zu senden. Köln könne mit „Wir stehen zusammen“ nicht immer nur das Willkommen beim Stammbaum-Lied besingen, sondern müsse auch so handeln.

Auf der Bühne auch Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters, der ausgepfiffen wurde und der Innenminister Jäger das Signal gesandt hatte Köln könne keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen. Claus-Ulrich Prölß vom Kölner Flüchtlingsrat kritisierte die Verwaltung und den Oberbürgermeister und warf diesem vor dass der politische Wille fehle mehr für Flüchtlinge zu tun. Auch die Razzia der Kölner Polizei im Flüchtlingsheim an der Herkulesstraße stand in der Kritik.

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

Köln | Das Thema ist nicht neu: Es gibt Gegner und Befürworter der Privatisierung der Wirtschaftsförderung der Stadt. Bald soll ein Gutachten vorliegen, das die Vor- und Nachteile einer Privatisierung oder Verbleibens in der städtischen Verwaltung beleuchtet. Es gibt einen Medienbericht, der zumindest nahelegt, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker vorprescht in Sachen eines Modells einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) für das Amt der Wirtschaftsförderung. Die Linke unterstellt Reker das städtische Amt zum Kauf angeboten zu haben.

Köln | In Köln sollen Senioren kostenlos Fahrrad-Rischka fahren können. Einen entsprechenden Prüfauftrag an die Stadtverwaltung hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Stadt Köln soll die Rikschas aus Steuergeldern kaufen. Soziale Träger, aber auch Angehörige und Ehrenamtlichen sollen dann mit den Fahrzeugen Senioren spazieren fahren. Auf diese Weise sollen Senioren wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen statt nur zu Hause zu sitzen. Dazu eine Glosse von Frank Überall:

diepartei_mauer_rathaus2_15_11_17

Köln | Am gestrigen Dienstag, kurz vor der 33. Kölner Ratssitzung, reagierte die Partei „Die Partei“ auf die Pläne der Stadtverwaltung, Teile des Ebertplatzes baulich unzugänglich zu machen. Symbolisch hat die Partei „Die Partei“ dafür das Kölner Rathaus am Theodor-Burauen-Platz eingemauert. „Wir haben in mehreren Sondierungsgesprächen die Belange der GaleristInnen und KünstlerInnen gehört. Kunst braucht Freiheit - von Bürokraten und Sicherheitsfanatikern. Also bauen wir, so wie wir es immer schon wollten, die Mauer auf“, sagt Georg Lenz, Vorsitzender des Partei-Kreisvorstandes Köln. Im Videobeitrag von report-K sehen sie einen kurzen Abschnitt der Aktion von der Partei „Die Partei“.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS