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Willi Herren, Gastschauspieler in der ARD und WDR Serie Lindenstraße auf der Pierre Vogel Kundgebung auf dem Barmer Platz in Köln Deutz

Empörung über Schauspieler nach Salafisten-Auftritt

München/Köln | Ein öffentlicher Auftritt von "Lindenstraßen"-Schauspieler Willi Herren mit dem umstrittenen Salafisten-Prediger Pierre Vogel sorgt für Empörung: CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt forderte am Montag vom WDR Konsequenzen. "Es darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht der Eindruck entstehen, dass der Salafismus verharmlost oder gar gesellschaftsfähig gemacht wird", mahnte Dobrindt in München. "Der WDR muss sich umgehend und eindeutig von dieser Sympathiebekundung distanzieren."

Lesen Sie hier den Bericht zum von Pierre Vogel ausgerufenen Friedenskongress bei report-k.de >

"Lindenstraße"-Produzent Hans W. Geißendörfer spielte den Vorfall herunter. "Willi Herren ist höchstens radikal er selbst und nicht mehr und nicht weniger", sagte er in Köln. Herren gehöre aber seit langem nicht mehr zum Ensemble der "Lindenstraße" und trete nur noch gelegentlich als Gaststar auf.

Nach der Ansicht von Dobrindt ist der Auftritt des Schauspielers keine Petitesse: Gerade bei der "Lindenstraße" werde die Grenzziehung zwischen Fiktion und Realität immer wieder bewusst verwischt, betonte der CSU-Politiker.

Am Samstag hatten sich in Köln 300 radikalislamische Salafisten versammelt. Dabei wurde Herren von Vogel auf die Bühne gebeten und begrüßt. Herren betonte auf einer Facebook-Seite, den Prediger von früher zu kennen. Die Ideale der Salafisten unterstütze er nicht.

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