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Grüne kritisieren OB: Zu wenig weibliche Wirtschaftsbotschafterinnen - „Alles nur Männer!“

Köln | 160 Wirtschaftsbotschafter sollen für Köln in der Welt aktuell werben. Davon 151 Männer und neun Frauen. 140 von Ihnen, darunter acht Frauen wurden in der Amtszeit von Fritz Schramma ernannt. Roters hat in seiner Amtszeit und auch erst in diesem Jahr 20 Wirtschaftsbotschafter ernannt und nur eine Frau. Dies kritisieren die Kölner Grünen.

19 Männer eine Frau

Am 26. März diesen Jahres übergab Oberbürgermeister Jürgen Roters im Senatssaal des Historischen Rathauses die Botschafternadel an 14 Männer und eine Frau. Dies waren Daniel Castillo, General Reinsurance AG, Andreas Diederich, AIC Service & Call Center GmbH, Dr. Claus Axel Heitmann, LANXESS Deutschland GmbH, Jürgen Hermann QSC AG, Bruno Hollweger, Kölner Bank eG, Derman Kanal, Kanzlei Derman Kanal, Dr. Hans Konle, NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Dr. -Ing. Helmut Leube, Deutz AG, Stefan Lübbe, Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Dietmar Meister, Generali Deutschland Holding AG, Dr. Clemens Muth, DKV Deutsche Krankenversicherung AG, Tim Schumacher, Sedo GmbH, Karl-Friedrich Schwagmeyer, Commerzbank, Gebietsfiliale Köln und Thomas Winkelmann, Germanwings GmbH. Die einzige Frau Dr. Hildegard Stausberg. Zusätzlich zu diesen 15 Persönlichkeiten ernannte Roters die Musiker der Gruppe „Höhner“ zu Wirtschaftsbotschaftern.

Berufung des OB entspricht nicht der EU-Charta

Der Wirtschaftsausschuss des Kölner Rates wurde über die Ernennungen am 18. Juni 2012 informiert. Und dort fiel das UnverhältnisKirsten Reinhardt, der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen Ratsfraktion und Mitglied im Wirtschaftsausschuss auf. Diese kommentiert nun :„Ich bin bestürzt angesichts der diskriminierenden Zusammensetzung. Die 21 neu vorgestellten Wirtschaftsbotschafter sind mit einer Ausnahme alles Männer. Offenbar verzichtet die Stadt Köln auf die Vielzahl der Kontakte und Netzwerke von Kölner Unternehmerinnen und weiblichen Führungskräften. Die erfolgte Berufung entspricht in keiner Weise der EU-Charta, der sich die Stadt Köln seit 2011 verpflichtet hat. Darin werden die Beseitigung von Geschlechterstereotypen sowie eine ausgewogene Mitwirkung von Frauen und Männern an Entscheidungen gefordert, um die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene zu garantieren.“

Grüne bieten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen an

Reinhardt fordert: „Ich erwarte vom Oberbürgermeister und dem gesamten Stadtvorstand, sich in Zukunft politisch gegen jegliche Geschlechterdiskriminierung einzusetzen und dem auch mit der Berufung von Wirtschaftsbotschafterinnen Rechnung zu tragen. Gerne ist die grüne Ratsfraktion behilflich, führende Kölner UnternehmerInnen und VertreterInnen wirtschaftsnaher Institutionen für diese Aufgabe zu begeistern.“

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