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Seit dem Jahr 2000 füllen neue Abgeordnete des Deutschen Bundestages das Kunstwerk mit Erde aus ihrer Heimat. Auch Sven Lehmann hat nun etwas aus seiner Heimat Köln mitgebracht.

Grünen-Politiker bringt Erde für Berliner Kunstwerk mit

Köln | Der Grünen-Politiker Sven Lehmann aus Köln hat sein Versprechen in die Tat umgesetzt und seinen Beitrag zum Kunstwerk „Der Bevölkerung“ geleistet. Wie zuvor angekündigt, hat er dabei Erde aus dem Areal des früheren Deportationslagers in Köln-Müngersdorf mit in den Bundestag genommen.

In Anwesenheit von rund 50 Bürgerinnen und Bürgern aus seiner Heimat Köln hat Lehmann diese Erde am gestrigen Dienstag dann auf das Kunstwerk im Innenhof des Berliner Reichstags eingebracht. Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages hat Sven Lehmann als neu gewähltes Mitglied des Bundestages eingeladen, sich an der Kunstaktion des Künstlers Hans Haacke zu beteiligen.

Das Kunstwerk "Der Bevölkerung" wurde im Jahr 2000 im Innenhof des Reichstagsgebäudes errichtet. Seitdem fügen neue Bundestagsabgeordnete (symbolträchtige) Erde aus Ihrem Wahlkreis dem Kunstwerk hinzu. Sven Lehmann hat sich dazu entschieden, Erde vom Gedenkort Deportationslager Müngersdorf zu verwenden.

"Hier im Herzen der deutschen Demokratie wird deutlich, wie sich das Verständnis, wer zur deutschen Bevölkerung gehört, verändert hat. Während die Inschrift "Dem deutschen Volke" am Eingang des Reichstagsgebäudes viele Menschen ausgrenzt, steht das Kunstwerk "Der Bevölkerung" ganz im Zeichen gleicher Rechte und Würde für alle in Deutschland lebende Menschen.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, Erde aus Köln-Müngersdorf mitzunehmen. Denn dort gab es zur Zeit der Nazi-Diktatur einen grauenvollen Ort des Unrechts und des Leids. In Müngersdorf wurden tausende Menschen - vor allem jüdischen Glaubens - in einem Baracken-Lager inhaftiert, ghettoisiert und zu tausenden in die Vernichtungslager deportiert. Heute erinnert ein Findling an die Geschichte dieses Schreckensortes“, betonte Lehmann.

Ebenfalls am gestrigen Dienstag entschied der Ausschuss Kunst und Kultur des Stadtrates, statt des bisher eher schmucklosen Findlings ein „würdevolleres Denkmal“ zu wählen. Das soll nach einem Entwurf des Kölner Künstlers Simon Ungers entstehen (Report-k.de berichtete).

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