Politik Nachrichten Politik Köln

Gustav-Heinemann-Ufer - Kölner FDP gegen Grundstückskauf für Flüchtlingsunterkunft

Köln | Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln spricht sich gegen den Kauf eines Grundstücks am Gustav-Heinemann-Ufer zum Zweck der Flüchtlingsunterbringung durch die Stadt Köln aus.

Auf Antrag von SPD und Grünen habe die Verwaltung ein Grundstückankauf am Gustav-Heinemann-Ufer in Köln-Bayenthal für zukünftige Flüchtlingsunterkünfte prüfen sollen, so die FDP-Fraktion schriftlich. Statt dem Ergebnis der Prüfung liege dem Rat "nun plötzlich schon ein verbindlicher Ankaufsbeschluss vor". Dazu erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck: „Bei allem Verständnis für die verstärkte Suche nach geeigneten Grundstücken zum Bau von neuen Flüchtlingsunterkünften sollte dabei weiterhin Vernunft und Verhältnismäßigkeit regieren. Aufwand und Ertrag, hier der Bau von Unterkünften, sollten im rationalen Verhältnis stehen. Alles andere wäre Verschwendung von knappen Ressourcen, was die Stadt sich nicht leisten kann."

Das Grundstück am Gustav-Heinemann-Ufer gehöre zu den "Toplagen in Köln". Der Ankauf sei somit hochpreisig, so die FDP-Fraktion. Eine Verwertung solch eines Grundstückes sollte sich nach Vorstellung der FDP daran orientieren. Der Ankauf des Grundstücks zur Bebauung mit Flüchtlingsunterkünften erfüllt aus sich der Kölner FDP diese Voraussetzung nicht. "Er ist schlicht weg unverhältnismäßig und somit falsch. Mit dem Millionenbetrag allein für den Grundstückskauf können wir in Köln woanders viel mehr Wohnraum für Flüchtlinge schaffen als an dieser teuren 1a-Lage.", so Sterck in der schriftlichen Mitteilung der Kölner FDP-Ratsfraktion. Und weiter "Wir Freidemokraten unterstützen das Anliegen, dass bei der Standortwahl der Flüchtlingsunterbringung eine gerechte Aufteilung unter den Stadtbezirken stattfinden muss. Die Forderung, dass in allen Stadtteilen Flüchtlingsquartiere einzurichten sind, ist aber bei einigen Grundstückspreisen eine kostspielige Lösung und mit dem sparsamen Umgang von Steuergeldern nicht vereinbar."

Die Stadt habe die Aufgabe, so wird Sterck zitiert, mit den eingesetzten Mittel so viele Unterkünfte wie möglich zu bauen. Grundstückkäufe in hochpreisigen Lagen, "um populistische Meinungen zu bedienen", würden der großen, auch finanziellen Herausforderung der Flüchtlingsunterbringung nicht gerecht. Die FDP lehne darum den teuren Grundstücksankauf am Gustav-Heinemann-Ufer ab.
 

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

hauptausschuss_22_11_17

Köln | Der Hauptausschuss im Rat der Stadt Köln traf sich am heutigen Mittwochnachmittag zu einer Sondersitzung. Beauftragt wurde die Sondersitzung von der SPD Köln. Auf der Tagesordnung: „Weisung der städtischen Vertreter im Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH“.

Köln | Das Thema ist nicht neu: Es gibt Gegner und Befürworter der Privatisierung der Wirtschaftsförderung der Stadt. Bald soll ein Gutachten vorliegen, das die Vor- und Nachteile einer Privatisierung oder Verbleibens in der städtischen Verwaltung beleuchtet. Es gibt einen Medienbericht, der zumindest nahelegt, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker vorprescht in Sachen eines Modells einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) für das Amt der Wirtschaftsförderung. Die Linke unterstellt Reker das städtische Amt zum Kauf angeboten zu haben.

Köln | In Köln sollen Senioren kostenlos Fahrrad-Rischka fahren können. Einen entsprechenden Prüfauftrag an die Stadtverwaltung hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Die Stadt Köln soll die Rikschas aus Steuergeldern kaufen. Soziale Träger, aber auch Angehörige und Ehrenamtlichen sollen dann mit den Fahrzeugen Senioren spazieren fahren. Auf diese Weise sollen Senioren wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen statt nur zu Hause zu sitzen. Dazu eine Glosse von Frank Überall:

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

--- --- ---

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS