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Der Islamist Reda Seyam mit einem Mitstreiter auf der Pro NRW Kundgebung in der Kölner Fuchsstraße (Seyam vor der Kamera mit Bart). Zuvor hatte er sich an einer Polizeisperrstelle als Journalist ausgewiesen.

Islamist Reda Seyam weist sich in Köln als Journalist aus und schlägt in Berlin auf „Spiegel-TV“-Team ein

Köln | Spiegel Online berichtet von einer Attacke des Islamisten Reda Seyam, dem auch die Nähe zu den Salafisten zugeschrieben wird, bei einer Recherche in der Islamistenszene in Berlin auf ein Kamerateam von Spiegel-TV Magazin. Der gleiche Reda Sayam war wenige Tage zuvor am Dienstag in Köln selbst als Journalist unterwegs und interviewte sogar den Vorsitzenden der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro-NRW Markus Beisicht unter großer Medienbeobachtung.

Der Kölner Auftritt

Reda Seyam wies sich mit einem weiteren Mann und Kamera ausgestattet an der Sperrstelle der Kölner Polizei in der Fuchsstraße aus. Die Kölner Polizei bestätigte, dass Reda Seyam und sein Mitstreiter einen Presseausweis mitführten und sich ausweisen konnten. Zu diesem Zeitpunkt habe gegen die Männer nichts vorgelegen. Unter Begleitung zweier Mitarbeiter der Kölner Polizeipressestelle gelang Reda Sayam dann zur Kundgebung von Pro-NRW, wo ihm auch gleich auf Grund seines Äußeren die geballte Medienöffentlichkeit zugewandt war. Aber nicht nur die, sondern auch die Pro NRW Aktivisten waren gleich zur Stelle und umringten den Islamisten. Reda Seyam könnte nach Spiegel Online Angaben für seinen Blog Al-Risalah unterwegs gewesen sein. Dann führte Reda Seyam seelenruhig ein Interview mit Markus Beisicht und fragte unter anderem was Beisicht denn gegen Muslime habe.

Angriff auf Journalisten-Team in Berlin

Überhaupt nicht freundlich zeigte sich Reda Seyam dann allerdings in Berlin, als er in einem Hinterhof in Charlottenburg auf das „Spiegel TV Magazin“ Team traf. Wie die Berliner Polizei gegenüber report-k.de bestätigte griff er die Journalisten an und zerstörte deren Equipment. Erst hinzugerufene Polizeibeamte mit Schutzwesten konnten die Situation beruhigen. Reda Sayam wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung angezeigt.

Reda Seyam ist Deutsch-Ägypter und unter anderem dadurch bekannt geworden, weil er seinen Sohn „Dschihad“ taufen wollte, was ihm aber ein Berliner Gericht untersagte. Jetzt heißt er „Djehad“. Seyam soll Kontakt zu al-Qaida haben und so steht es unter anderem nicht dementiert von Seyam in Wikipedia, beim amerikanischen Geheimdienst CIA in Verdacht stehen einer der mutmaßlichen Drahtzieher von Bali 2002 zu sein. Bei diesem Bombenattentat auf der Vergnügungsmeile in Kuta sind 202 Menschen ums Leben gekommen.

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