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Jochen Ott kandidiert nicht mehr für den SPD-Parteivorsitz

Köln | Die Kölner SPD teilte heute mit, dass ihr aktueller Parteivorsitzender Jochen Ott beim Parteitag im März nicht noch einmal für das Amt des Kölner Parteivorsitzenden kandidiere. Ott war dann 18 Jahre im Amt. Es gibt einen Vorschlag für die personelle Nachfolge: Christiane Jäger.

Jochen Ott will sich noch intensiver seinen Aufgaben als stellvertretender SPD-Fraktionschef im Düsseldorfer Landtag und als Vorsitzender in der SPD-Region Mittelrhein widmen, so die Mitteilung. Jochen Ott schriftlich: „Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 ist es mir wichtig, dass die Führungsspitze der Kölner SPD jünger und weiblicher wird. Dafür haben wir jetzt ausreichend Vorlauf und können gemeinsam die Weichen stellen.“

Der geschäftsführende Vorstand erarbeitete einen detaillierten Vorschlag für den März: Diplom-Kauffrau Christiane Jäger, 55, soll neue Vorsitzende werden. Als ihre Stellvertreter werden Katharina Letzelter, 25, Fabian Stangier, 31, und die Landtagsabgeordnete Susana dos Santos, 54,vorgeschlagen. Der bisherige Schatzmeister Sebastian Bucher, 34, soll für die Finanzen zuständig bleiben. Sarah van Dawen-Agreiter, 31, soll das Leitungsgremium der KölnSPD als Schriftführerin vervollständigen.

Der Vorstand der KölnSPD befasst sich in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag mit den Vorschlägen. Die Entscheidung trifft der Parteitag am 16. März. Jochen Ott ist zuversichtlich, dass die 301 Delegierten dort die Vorschläge breit unterstützen werden. „So werden wir für die Kommunalwahl 2020 gut gerüstet sein“, sagte Ott.

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