Politik Nachrichten Politik Köln

Kölner SPD hinterfragt Personalpolitik von OB Reker

Köln | Pascal Siemens soll nach Medienberichten der neue persönliche Referent von Oberbürgermeisterin Henriette Reker werden, die diese Stelle in ihrem OB-Büro frei besetzen kann. Die SPD sieht diesen Wechsel kritisch. Siemens organisierte den Wahlkampf für Reker, schrieb ein Buch über Reker und startete anschließend in der Kölner Stadtverwaltung.

Gerrit Krupp, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen:„Die Personalpolitik der Oberbürgermeisterin löst Befremden aus. Sie hatte mal den Anspruch ausgegeben, das Amt überparteilich auszuführen. Jetzt soll ein aktives Vorstandsmitglied der Grünen, der ehemalige Wahlkampfleiter der OB, den sie schon kurz nach der Wahl ohne jede Ausschreibung in eine gut dotierte Stelle in die Stadtverwaltung geholt hat, erneut offenbar ohne jede Ausschreibung ihr persönlicher Referent werden. Das wirft Fragen auf: Reicht es jetzt, im Wahlkampf zu helfen und ein Buch über die Chefin zu schreiben, um eine solch herausgehobene Position in der Stadtverwaltung zu bekommen? Wo ist hier die Transparenz? Zahlt die OB mit dieser Entscheidung vielleicht erneut bei ihrem Bündnis ein?“

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

Köln | Nach der Forsa-Umfrage „Meinungen und Einschätzungen der Kölner im Sommer 2018“ schneidet die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker derzeit bei den Kölner Bürgerinnen und Bürger nicht gut ab. Der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Joisten fordert von Reker mehr Führungsstärke und eine bessere Organisation der Verwaltung und sieht große Herausforderungen für die demokratischen Kräfte in der Stadt.

Köln | Kommentar | Die Kölner Polizei hat heute rund 30 Minuten vor dem angekündigten Ende des nicht angemeldeten Konzertes und der damit verbundenen Blockade der Zufahrt zum Bundesamt für Verfassungsschutz durch die Musiker der „Lebenslaute“ aufgelöst. Alles lief friedlich ab. Aber warum erträgt es ein Staat nicht, wenn seine Bürgerinnen und Bürger mit einem Konzert für fünf Stunden eine Autozufahrt blockieren und die Frage nach der Abschaffung einer Behörde stellen, die einen mehr als zweifelhaften Ruf genießt, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex. Es kommentiert Andi Goral.
--- --- ---
Die Berichterstattung über die Blockade vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz von report-K >
--- --- ---

Köln | Seit etwas mehr als zwei Wochen hat die SPD-Fraktion im Kölner Stadtrat einen neuen Vorsitzenden. Am heutigen Donnerstag haben wir mit dem Nachfolger von Martin Börschel gesprochen. Gelassen, und offen für sachliche Lösungsanlässe, ein Teamplayer, so will der Neue sich und die SPD im Stadtrat positionieren. Das gesamte Gespräch mit Christian Joisten finden Sie im Videointerview vor dem Historischen Rathaus in Köln, dass Andi Goral heute führte. 

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN